© Fotolia

Fünf Mythen über die Sommer-Bräune

„Biste braun, kriegste Frau‘n!“ …oder so. Naja auch egal, aber eines steht fest: Das ultimative Goal für viele Beachboys und Strandgirls ist braun zu werden. Im Sommer gehört ein bisschen braune Haut zu den knappen Outfits irgendwie einfach dazu. Aber wie läuft das eigentlich wirklich mit dem „Braun werden“? Es gibt viele Unwahrheiten und Mythen über die Sommer-Bräune und die klären wir jetzt mal auf!

„Biste braun, kriegste Frau‘n!“ …oder so. Naja auch egal, aber eines steht fest: Das ultimative Goal für viele Beachboys und Strandgirls ist braun zu werden. Im Sommer gehört ein bisschen braune Haut zu den knappen Outfits irgendwie einfach dazu. Aber wie läuft das eigentlich wirklich mit dem „Braun werden“? Es gibt viele Unwahrheiten und Mythen über die Sommer-Bräune und die klären wir jetzt mal auf!

1. Im Schatten wird man nicht braun

Blödsinn, ihr werdet auch braun, wenn ihr euch in den Schatten legt. Die UV-Strahlung ist zwar dort nicht ganz so hoch, wie in der direkten Sonne, aber Menschen mit empfindlicher Haut können sogar an schattigen Plätzchen einen Sonnenbrand bekommen. Sonnenschirme filtern etwa 60 Prozent der UV-Strahlung, das bedeutet, dass rund 40 Prozent immer noch auf eure Haut treffen. Also: Auch in im Schatten immer gut eincremen.

2. Selbstbräuner schützt vor Sonnenbrand

Ihr hattet noch keine Zeit um in der Sonne zu brutzeln, wollt bei der nächsten Poolparty aber nicht wie Schneewittchen aussehen? Dann kann die Bräune aus der Tube natürlich helfen. ABER: Selbstbräuner schützt euch nicht vor Sonnenbrand. Er färbt nur die oberste Hautschicht ein, so in etwa wie ein langanhaltendes Make-up. Wenn ihr allerdings von der Sonne gebräunt seid, bildet euer Körper das Pigment Melanin, das schützt die Haut und macht sie braun. Trotz Selbstbräuner darf die Sonnencreme also nicht fehlen.

3. Mit Lichtschutzfaktor 20 kann man sich 20 Mal länger bräunen!

Das wäre mega, stimmt aber so nicht wirklich. Der LSF verlängert aber den Eigenschutz der Haut. Das ist die Zeitspanne, in der eure Haut der Sonne ohne Sonnenbrand ausgesetzt sein kann. Das ist je nach Hauttyp verschieden und im Durchschnitt 5 bis 30 Minuten. Der LSF berechnet sich so: Eigenschutzzeit x Lichtschutzfaktor = die maximal mögliche Zeit in Minuten, die ihr euch in der Sonne aufhalten könnt. Ihr solltet euch dennoch mindestens alle zwei Stunden neu eincremen. Durch Wasser und Schweiß geht der LSF verloren. Und auch mit höherem Lichtschutzfaktor werdet ihr braun, zwar nicht ganz so schnell, aber die Bräune hält länger.

4. Peelings helfen beim Bräunen

What? Beim Peeling rubbelt man doch die ganze Bräune weg, oder? Nein. Wer seine Haut vor dem Sonnenband peelt, kann eine richtig schöne braune Haut erwarten. Durch das Peeling werden nämlich abgestorbene Hautschüppchen und trockene Stellen entfernt. Die würden dafür sorgen, dass eure Haut ungleichmäßig braun und fleckig wird. Also: Ein Peeling zahlt sich aus. Danach die Haut noch mit reichlich Feuchtigkeitscreme versorgen, Sonnencreme nicht vergessen und los geht’s mit dem #taning.

5. Im Wasser braucht man keinen Sonnenschutz

Ups, damit liegt ihr falsch! Die Wasseroberfläche verstärkt die UV-Strahlung sogar bis zu einem halben Meter unter der Oberfläche. Außerdem spürt man einen Sonnenbrand im Wasser kaum und wenn ihr dann aus dem Pool steigt: Hallo, Dr. Hummer! Deswegen solltet ihr euch vor der Abkühlung unbedingt mit wasserfester Sonnencreme einschmieren.