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Lisa Pac: „Ich bin eine weit entfernte Cousine von 2Pac“

Lisa Pacs Ohrwurm „Helium“ geht uns nicht mehr aus dem Kopf, deshalb haben wir die Wiener Sängerin einfach zu uns in die Redaktion eingeladen.

Lisa Pacs Ohrwurm „Helium“ geht uns nicht mehr aus dem Kopf, deshalb haben wir die Wiener Sängerin einfach zu uns in die Redaktion eingeladen.

Cool: Du hast im Sommer mit „Sunshine“ bereits aufgezeigt und mit „Helium“ nun deinen ersten Radiohit gelandet. Wie fühlt es sich für dich an, dass man deinen Namen plötzlich mit dem Wort „Hit“ in einem Atemzug sagt?

Lisa Pac: Sehr ungewohnt. Ich mache schon sehr lange Musik und habe viel ausprobiert und experimentiert. Als ich vor zwei Jahren angefangen habe, selbst zu produzieren, hatte ich zum ersten Mal das Gefühl, dass ich das gefunden habe, wonach ich lange gesucht hatte, also den Sound, mit dem ich mein Songwriting und meine Arrangements so kombinieren kann, dass ich zu 100% happy damit bin. Natürlich bin ich jetzt umso glücklicher, dass das anscheinend auch bei anderen Leuten gut ankommt.

Cool: Woher stammt dein Künstlername Lisa Pac?

Lisa: Mein Standard-Joke ist, dass ich eine weit entfernte Cousine von 2Pac bin (lacht). In meiner Studienzeit in London habe ich viele Konzerte gespielt und bin schnell draufgekommen, dass es auf Englisch so gut wie unmöglich ist, meinen Nachnamen Pachinger auszusprechen, also hab ich ihn einfach gekürzt… et voilà, PAC it is (grinst).

Cool: War dir schon im Tonstudio klar, dass „Helium“ ein Hit wird?

Lisa: Ganz im Gegenteil, der Produzent (Johannes Römer) mit dem „Helium“ entstanden ist und ich hatten viele verschiedene Ideen für den Refrain, aber nichts hat sich so richtig gut angefühlt. Die Idee kam uns dann ganz entspannt nach einer langen Session in meinem Wohnzimmer. Wir waren beide recht müde und er nahm die Gitarre in die Hand und ich hab dann angefangen die Hook darüber zu singen. Die Melodie erinnert mich immer ein bisschen an ein Kinderlied, vielleicht ist sie uns deswegen so im Ohr geblieben, aber da wussten wir, dass das die finale Melodie ist.

Cool: Die ersten zwei Zeilen des Songs hast du angeblich deinen beiden Katzen gewidmet. Stimmt das?

Lisa: Ich bin eine richtige „Crazy Cat Lady“, wer mein Instagram kennt weiß das auch. Als ich sie bekommen habe, hab ich die ganze Zeit Fotos von meinen „Babies“ an Freunde und die Familie geschickt. Jetzt kann ich mir ein bisschen vorstellen, wie das mal ist, wenn ich eigene Kinder habe (lacht).

Cool: Sowohl deine Mode als auch deine Videos und deine Musik haben sehr viel Style. Woher nimmst du deine Inspiration?

Lisa: Ich bin recht viel auf Instagram und ständig auf der Suche nach Accounts, die vielleicht noch nicht so bekannt sind, aber einen coolen Style haben, speichere mir Bilder ab und versuche irgendwie meinen eigenen Style daraus zu kreieren. Caroline Daur, eine deutsche Mode-Bloggerin, finde ich zum Beispiel sehr inspirierend. Ich höre viel neue Musik, suche nach neuen Künstlern die für mich einen einzigartigen Sound haben. Diese packe ich dann übrigens alle zwei Wochen in meine Spotify-Playlist „Fave Tapes“. Follow me (grinst).

Cool: Was steht in nächster Zeit an?

Lisa: Es wird jetzt mal ein Song nach dem anderen auf meinem Label NAH Records released. Und vielleicht gibt es ja vor Weihnachten noch ein kleines Weihnachtsgeschenk…