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Stimmbruch: Wenn die Stimme plötzlich komisch klingt

Alles was ihr schon immer über den Stimmbruch wissen wolltet.

Alles was ihr schon immer über den Stimmbruch wissen wolltet.

Bereits im Alter von neun Jahren beginnt der Kehlkopf zu wachsen und die Länge der Stimmbänder verdoppelt sich. Dadurch ändert sich dann natürlich auch der Klang eurer Stimme. Bei den meisten Jungs hört man diese Veränderung im Alter von 12 bis 15 Jahren am deutlichsten. Und was ist schuld daran? Natürlich die Hormone, wie immer! In der Pubertät produziert euer Körper Hormone (Testosteron), die dafür sorgen, dass eure Stimme tiefer wird.

Bis sich die kindliche Stimme in eine tiefe Männerstimme verwandelt, dauert es aber ein bisschen. Im Stimmbruch kann eure Stimme hin und wieder super rau, quietschend oder unkontrollierbar sein. Das ist aber vollkommen normal. Bei manchen Jungs ist der Stimmbruch schon nach einem Jahr vorbei, bei anderen kann er auch vier bis fünf Jahre andauern. Leider hat man darauf gar keinen Einfluss, da müsst ihr einfach durch.

Kommen Mädchen auch in den Stimmbruch?

Ja, auch Mädchen kommen während der Pubertät in den Stimmbruch. Schuld daran ist auch hier das Hormon Testosteron. Der weibliche Körper produziert davon aber viel weniger, als der männliche Körper. Dennoch hat das Hormon Einfluss auf das Wachstum der Stimmbänder und wirkt sich somit auf die Stimme aus. Auch wenn sich der Klang der Stimme nur minimal verändert bzw. nur minimal tiefer wird, spricht man von einem Stimmbruch. Bei Mädchen werden die Stimmbänder übrigens nur wenige Millimeter länger. Bei Jungs verlängern sie sich hingegen um rund einen Zentimeter.