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Schmetterlinge

In Gefahr!

Nach den Bienen, machen sich Tierschützer nun Sorgen um das Überleben der Schmetterlinge.

Die Anzahl der Schmetterlinge ist in Europa in den letzten beiden Jahrzehnten auf die Hälfte geschrumpft, jede zehnte Art ist mittlerweile vom Aussterben bedroht und eine Lösung für das Problem ist kurzfristig nicht absehbar. Ähnlich wie die Bienen, die im vergangenen Sommer eine riesige Diskussion ausgelöst hatten, sind auch die Schmetterlinge äußerst wichtig für unser Ökosystem. Tagpfauenauge, Zitronenfalter, Admiral und wie sie alle heißen leisten einen unverzichtbaren Beitrag bei der Blütenbestäubung. Außerdem gelten sie als Indikatoren für die Umwelt, das heißt, wenn Schmetterlinge sterben geht es der Natur ebenfalls schlecht. "Wir müssen uns der Bedeutung von Schmetterlingen und anderer Insekten bewusst werden, denn deren Populationen sind entscheidend für natürliche Ökosysteme und auch für die Landwirtschaft", warnt Hans Bruyninckx von der Europäischen Umweltagentur (EEA). Gründe für das Schmetterlingssterben sind einerseits der Einsatz von Pestiziden und anderseits Bauund Landwirtschaft, denn wo keine Wiesen sind, gibt es auch keine Schmetterlinge. Die EU hat das Problem immerhin schon erkannt und will den Rückgang bis 2020 stoppen, ob ihnen das gelingt, bleibt jedoch nur zu hoffen.

Foto: © Miss Ai Sensei