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Stachelige Angelegenheit

Herbstzeit ist Igel-Zeit

Wir erzählen euch, was ihr wissen müsst und warum nicht jeder Igel eure Hilfe benötigt.

Um diese Jahreszeit sind Igel in unseren Gärten und Wäldern so aktiv wie nie.
Manche brauchen unsere Hilfe, andere wiederum nicht, doch woran erkennt ihr das?
"Vorsicht vor falsch verstandener Fürsorge beim Findelkind-Igel! Der Igel ist ein streng geschütztes Wildtier und gehört nur im Ausnahmefall in menschliche Obhut", warnen die Vier Pfoten. Die stacheligen Vierbeiner benötigen eure Hilfe lediglich wenn sie zu
schwach, krank oder verletzt sind – das trifft in der Regel dann zu, wenn ihr die ansonsten nachtaktiven Tiere zur Tageszeit antrefft. Entdeckt ihr im tiefen Winter einen Igel, solltet ihr ebenfalls handeln. Was ist zu tun? Zuerst solltet ihr den Igel wiegen! Hat er 500 bis 600 Gramm oder mehr, so kann das Tier zurück in die Natur (nicht im tiefen Winter). Wiegt er weniger, geht es auf zum Tierarzt, mit dem ihr das weitere Vorgehen besprecht. Danach bringt ihr den Igel in eine Igelpflegestation oder überwintert ihn selbst. Letzteres ist sehr kompliziert, unter www.vierpfoten.at findet
ihr allerdings einen ausführlichen Ratgeber.

Foto: © artmim/Fotolia