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Good Bye, Steve Jobs

Alle Infos von den Anfängen in der eigenen Garage über das Computer-Geschäft bishin zum vergötterten iGod.

Unser iPhone trägt Trauerflor. Wir wollen uns von einem großartigen Menschen und
Innovator verabschieden.

Steve Jobs baute in der Garage seiner Eltern seinen ersten eigenen Computer in einem billigen Holzgehäuse, den er für ein paar hundert US-Dollar verkaufte. Als 22-Jähriger gründete er mit seinem Weggefährten Steve Wozniak das Unternehmen Apple, ein Jahr später war er Millionär. Nach weiteren zwei Jahren waren Jobs Anteile bereits 100 Millionen wert und weitere fünf Jahre später wurde er von Apple gefeuert. Ohne Jobs schlitterte Apple in ein finanzielles Desaster und stand Mitte der Neunziger vor dem Aus. Also holte man den Firmengründer ins Unternehmen zurück. Von da an begann der Höhenflug von Apple. Der Perfektionist, der selbst beim Misserfolg unbedeutender Apps die Programmierer feuern ließ, revolutionierte mit seinen Visionen die gesamte Technik-Branche. Er erkannte nicht nur den immensen Wert des neuen Dateiformats MP3 als einer der Ersten, sondern er wusste damit auch etwas anzufangen. Steve Jobs veränderte seine Denkweise und setzte im Gegensatz zur Konkurrenz nicht nur auf innovative Technik, sondern verlieh Geräten als Erster ein modisches Äußeres. Das elektronische Accessoire war geboren. Der erste iPod im Jahre 2001 und das Konzept von iTunes waren für die Zukunft der Musikindustrie richtungsweisend, das iPhone stellte die Welt der Mobiltelefone auf den Kopf und mit dem iPad erfand er den tragbaren Computer praktisch neu. Privat kämpfte er hingegen viele Jahre lang mit einer schweren Krebserkrankung. Im August dieses Jahres legte er deshalb seine Ämter bei Apple nieder und schrieb noch in einem Abschiedsbrief, dass der Tod die beste Erfindung des Lebens sei. Am 5. Oktober starb er im Kreise seiner Familie. Fans des iGod nutzten die Apple Stores weltweit zu Gedenkaktionen (wir berichteten).

Foto: © KK