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Andreas Gabalier

Der Alpen-Elvis feiert nicht nur in der Volksmusik-Szene große Erfolge, sondern punktet auch bei der Jugend.

Ein Land und seine Mädchen stehen Kopf und das wegen einem jungen Mann, der zur Harmonika sexy die Hüften kreist.

Nicht, dass wir den alten Austropop-Hasen Unattraktivität unterstellen würden, aber das, was sein Hüftschwung, seine Tolle – und ja, seine Musik, derzeit bei Mädels auslöst, scheint einem Wolferl Ambros oder Reinhard Fendrich gerade so fern wie die einstige Freundschaft, die sie verband. Zur Rezeptur des Alpen-Elvis und selbst ernannten "Volks-Rock´n´Roller" gehört freilich auch eine Lederne. "Die ist nicht nur angeschneidert, sondern schon angewachsen", scherzt der 26-jährige Grazer. Tracht, Heimatgefühl, stramme Wadeln und ein sexy Hüftschwung – das ist der Stoff aus dem der neue Traum des Austropop 2.0 gemacht ist. "Die Leute stehen besonders auf die ruhigen Lieder, auf die heimatlichen. Obwohl man sich heute ja schon fast für dieses Wort schämen muss. Dieses ganz normale, gesunde, traditionelle Bewusstsein ist in mir drinnen", erklärt Gabalier seine Urpsungswerte. Und manchmal darf dabei das Schmalz ruhig rinnen. Auch am neuen Album "Volks-Rock´n´Roller". "Ich mache einfach mein Ding und es ist mir egal, was adre machen. Jeder soll seine Sache durchziehen. Ich bin einfach ich und gehe meinen Weg." Der hat immerhin schon zu sechs Goldenen geführt. Allerdings beschreitet der „Andi", wie sich der Steirer nennt, diesen Weg alleine. "Ich habe leider keine Freundin mehr, weil alles nicht mehr auf einen grünen Zweig zu bringen war. Ich finde, dass sie gepasst hätte", sinniert der ehemalige Student. "Liebe ist alles", sagt er, aber er weiß natürlich auch, dass "Sex sich gut verkauft." "Ich würde aber nie Nacktaufnahmen machen und auch meinen Hintern zeige ich nicht mehr", grinst Gabalier. Denn eigentlich sei er ja "ein braver Steirerbua." Brav und sehr, sehr erfolgreich.

Foto: © Pressefoto

Andreas Gabalier

Musikvideo: "I sing a Liad für di"