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Cellulite

Alles was ihr über die vitaminlose Orangenhaut wissen solltet.

Jungs haben Dellen am Auto, Mädels an den Beinen. Warum? Und was hilft?

Dass nur Frauen Cellulite entwickeln, hat rein anatomische Gründe: Das, was zwar gut für Schwangerschaften ist, ist schlecht für die Optik. Denn durch die parallel verlaufenden Bindegewebsfasern junger Frauen können sich pralle Fettzellen prima durchdrücken – das sind dann die sicht- und fühlbaren Dellen der "Orangenhaut" Genauer gesagt: Das Fett, das sich in der Unterhaut befindet, wird im weiblichen Körper von Bindegewebssträngen unterteilt, die senkrecht zur Hautoberfläche verlaufen. Das heißt, das Fettgewebe wird in Form kleiner Säulen zusammengehalten, die sich nach außen ausrichten. Die Unterhaut mit den eingebetteten Fettdepots ist von der dünnen Haut mit ihren Talgdrüsen und Haarfollikeln nur durch eine zarte Bindegewebsschicht getrennt. Die Fettsäulen zeichnen sich deshalb bis an die Oberfläche der Haut ab; ihre Zwischenräume erscheinen als Grübchen. Von Yamswurzel über Wiesenschaumkraut bis Meerfenchel setzt die Kosmetikindustrie auf eine Vielzahl von Substanzen. Doch effektive Cremes sind meist teuer und haben oft nur eine kurzfristige Wirkung. Alte Hausmitteln wie zum Beispiel Petersilie (hacken, mit Wasser überkochen und zwei Wochen lang täglich trinken), rohe Kartoffeln (als Wickel) oder Kaffee (in Tücher tränken und auflegen) sind günstig und schaffen durchaus Linderung. Sie lassen immerhin einen Teil des Fettes schmelzen und die ärgsten Celluliteerscheinungen schwinden. Gezielte Massagen und tägliche Wechselduschen helfen, Sport sowieso! Cellulite bzw. das damit verbundene, schwache Bindegewebe kann durchaus vererbbar sein, dennoch können auch mangelnde Bewegung und eine falsche Ernährung der Grund für unerwünschte Dellen an deinen Oberschenkeln sein.

Foto: © KK