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Parkbench Drive

Kein Vielleicht macht alles möglich.

"Wir haben alle ziemlich viel Scheiße durchlebt – das verbindet uns", so das rockige Quartett im zweiten Teil unseres Interviews.

Diese Band schlagt Wellen. Das haben wir sozusagen am eigenen Leib erfahren dürfen. Parkbench Drive nimmt sich kein Blatt vor den Mund und wir uns auch nicht. Dass sich dadurch eine durchaus interessante, mitunter explosive Mischung im Rahmen unseres Exklusivinterviews (hier geht´s zum ersten Teil) ergeben hat, bereuen weder die Band noch wir. "Wir wollen Österreich und Deutschland ordentlich aufmischen", geben die Jungs zu Protokoll. Im Nachbarsland ist Bayern ihr erster Streich. Gleichzeitig stehen Chris, Bernhard, Stefan und Thomas wann immer es ihnen möglich ist im Studio. Im Spätsommer diesen Jahres soll ihr Debütalbum erscheinen. "Für uns gibt es kein Vielleicht oder Könnte, wir treten uns für unseren Traum, mit unserer Musi erfolgreich zu sein, gegenseitig in den Arsch", erzählt Frontmann Chris. Freizeit ist für die vier Steirer fast schon ein Fremdwort. "Stillsitzen können wir ohnehin nicht", erklären Bernhard und Chris. Und selbst wenn mal die Post abgeht, wird danach selten blau gemacht. "Nach dem dritten Tag Faulenzen fällt uns gewaltig die Decke auf den Kopf." Ihre Umtriebigkeit ist natürlich auch Mittel zum Zweck, mit ihrer Musik flächendeckend national und in Folge auch international Land zu gewinnen. Der Sound der Foo Fighters ist für Parkbench Drive die ideele Marschmusik. "Aber wir hören auch gerne Falco, Guns´n´roses, Incubus, Limp Bizkit und selbst Hubert von Goisern", gesteht das Quartett. Die Vier sind Freunde. Wie sie zueinander gefunden haben, wollen sie im Detail nicht erzählen. Nur soviel: "Wir haben alle ziemlich viel Scheiße durchlebt – das verbindet uns." Die "Scheiße" soll aber undefiniert bleiben. Zumindest scheint sie bewältigt. Wenn sich in naher Zukunft der große Erfolg einstellt, würden für die Obersteirer so einige Träume war. "Ich werde mir sofort ein neues Auto kaufen", freut sich Stefan. Chris setzt auf ein Whirlpool, "samt Bar und weiblichem Personal". Thomas würde sich ein neues Schlagzeug leisten und Bernhard würde sich am liebsten "Zeit kaufen." Dass in Österreich bislang noch nie wirklich eine Rockband von internationalem Format entsprungen ist, ist den Jungs bewusst. Schon gar keine, die richtig harten Rock spielt. "Es ist klar, dass man immer wieder vor Widersprüchen steht. Man will erfolgreich sein, aber gleichzeitig weiß man, dass im Radio keiner Songs von uns spielen wird, in denen ich drei Minuten durchschreie", stellt Sänger Chris fest. Es brauche Kompromisse, "aber bloß nicht zu viele." Ihre aktuelle Single "I´m Not Scared" klingt vielversprechend und radiotauglich. Und mit Musikern wie James Cotriall und Marco Angelini scharen Parkbench Drive Kollegen um sich, von denen sie bereits profitieren.

Foto: © COOL Magazin