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Schulangst

Was Nun?

Wenn Jugendliche mit dem Schulstress nicht mehr zurechtkommen und darunter leiden.

Eigentlich sollte der tägliche Schulbesuch Spaß und Freude machen, doch das blanke Gegenteil ist mittlerweile der Fall: Für immer mehr Jugendliche ist der Weg in die Schule eine Qual. Die Hälfte der österreichischen Schülerinnen und Schüler fürchtet sich vor Prüfungen und Schularbeiten. Vier von zehn Jugendlichen fühlen sich allein schon durch den ganz normalen Schulalltag erheblich belastet. Der durch die Eltern oder Lehrer auferlegte Leistungsdruck ist enorm oder wird zumindest von den Kindern als solches wahrgenommen. Viele SchülerInnen brechen daran zusammen, haben Angst vor dem Versagen und seinen Folgen, Furcht vor der Demütigung gegenüber oder in Form von Mobbing durch die Klassenkameraden. Werde ich ausgelacht? Bin ich dumm? Was werden meine Eltern zu der Note sagen? Fragen über Fragen, die sich in den Köpfen der Jugendlichen manifestieren und schlussendlich erst recht beim Lernen behindern. Ein Teufelskreis beginnt sich zu drehen. Schlafstörungen, innere Unruhe, Aggressivität, Konzentrationsschwächen und eine allgemeine Lustlosigkeit, die bis zur Depression führen kann. Dazu kommen häufig noch körperliche Symptome wie Kopfschmerzen, Schweißausbrüche, Magenprobleme bis hin zur Magersucht und in tragischen Fällen sogar Suizidgefahr. Daher ist das absolut Wichtigste, dass ihr euch mit euren Problemen auseinandersetzt und das nicht alleine: Sprecht allen voran mit euren Eltern Klartext und versucht die Ursachen für eure Ängste zu finden und zu beheben. Das geht natürlich nicht von heute auf morgen, daher nehmt euch Zeit, denkt positiv und zieht notfalls einen Psychologen hinzu. Setzt euch eigene Ziele und vergleicht euch nicht mit anderen, denn jeder Mensch ist auf seine Art wertvoll.

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