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Lewis Hamilton

Nebenberuf: Möchtegern-Popstar.

Nicht jeder, der singt ist auch ein Sänger: Wenn Promis zum Mikrofon greifen.

Formel-1-Superstar Lewis Hamilton hat eine geheime Leidenschaft: Er singt für sein Leben gern. Seine Freizeit verbringt der 27-jährige Brite daher vor allem in einem Londoner Studio, in dem nicht nur Kylie Minogue und Robbie Williams bereits Lieder aufgenommen haben, sondern auch der F1-Weltmeister von 2008. Allerdings sollen diese Songs nicht veröffentlicht werden – vielleicht eine weise Entscheidung wenn man an sämtliche peinliche Ausrutscher seiner prominenten Vorgänger denkt. In der Vergangenheit gab es davon nämlich gleich einige: Egal ob Filmstars, Fußballspieler oder Models. In Österreich begann alles in den frühen Siebzigern als Hans Krankl mehrere Schallplatten auf den Markt brachte. Einige Jahre nach dem "Goleador" griff auch Toni Polster zum Mikrofon und schrammte mit Liedern wie "Toni, lass es polstern" knapp an der vorsätzlichen Körperverletzung vorbei. Aber es sollte noch schlimmer kommen: Skirennläufer Fritz Strobl, Baumeister Richard Lugner und im vergangenen Jahr nahmen auch noch die Jungs von "Saturday Night Fever" (ATV) ein Partyalbum für Hörgeschädigte auf. In den USA ist die Liste sogar noch länger. So wurde Leonard Nimoy aufgrund des Erfolges von "Raumschiff Enterprise" zu einem "Mr. Spock"-Album gezwungen, aus Wrestling-Legende Hulk Hogan und Mr. T wollten die Plattenfirmen Rapper machen und bei Bruce Willis´ Gesang starb man tatsächlich langsam. Nicht zu vergessen: Plappermaul Eddie Murphy als Schmusebarde oder Topmodel Naomi Campbell.

Foto: © McLaren