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Ösi Bua

Techno, Tracht und Toleranz.

Vom Asylheim Traiskirchen in die heimischen Charts. Der Ösi Bua liebt die österreichische Kultur und macht daher nun Mundart-Techno.

Skifahren, Biertrinken und zum Essen am liebsten einen saftigen Schweinsbraten oder eine ordentliche Schnitte Leberkäse – so sieht für viele der typische, selbstverständlich in Lederhosen gekleidete, Österreicher aus. Passt irgendwie nicht zum Bild dieses Artikels? Stimmt nicht. Cedrick stammt zwar aus dem afrikanischen Kleinstaat Burundi und kam erst im Alter von neun Jahren als politischer Flüchtling nach Österreich, dennoch liebt er bereits all die oben genannten Dinge. Als Musiker will er nun seine Vorliebe für die rot-weiß-rote Kultur auch öffentlich machen und damit nicht nur die Leute unterhalten. Gegen Intoleranz will er ankämpfen und andererseits auch anderen MigrantInnen Mut machen. Nach einem Künstlernamen musste der Afro-Austrianer daher gar nicht lange suchen, liegt es doch praktisch auf der Hand: Cedrick ist der Ösi Bua. Mit einer Mischung aus volkstümlichen Elementen, europäischer Elektro- bzw. House-Musik und Mundarttexten will der 22-jährige Linzer überzeugen. Das Musikvideo zu seiner ersten Single "I bin da Ösi Bua" wurde bereits knapp 200.000 Mal angeklickt
und ist seit Mitte Februar auch als Download erhältlich. Wir sogn‘s eich – der Ösi Bua is da!

Foto: © Michael Breyer