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Trackshittaz

Woki mit noch Baku.

Wie die Trackshittaz in Aserbaidschan die Wirtschaftskrise beenden.

Eigentlich wollten die Trackshittaz in diesem Jahr gar nicht mehr antreten, doch den zweiten Platz vom Vorjahr wollte Manuel "Manix" Hoffelner auch nicht auf sich sitzen lassen. Zeitgleich mit der Anfrage von Ö3 entstand im Studio dann zufällig eine ganz besondere Nummer. "‘Woki mit deim Popo´ – ich glaub wir dürfen‘s jetzt schon verraten", brechen Lukas und Manuel in Gelächter aus. Dieses Lied hat laut dem G-Neila die größte Bühne verdient, die es gibt. Also nahmen die beiden erneut teil und sicherten sich in einem Herzschlagfinale mit unfassbar knapper Mehrheit das Ticket in die aserbaidschanische Hauptstadt. Aber passen die beiden Jungs vom Land da eigentlich hin? "Der Song Contest in Baku wird ein Party-Song-Contest, davon bin ich überzeugt. Aserbaidschan ist ein muslimisches und konservatives Land, aber das ist nur das Image nach außen. Innendrinnen sind das auch Leute, die feiern wollen. Und wir werden rausstechen, weil die Nummer anders ist. Der Song ist zuweisbar und unverkennbar. Er steht für Österreich". Dass hinter der im Dialekt gerappten Partynummer nicht unbedingt eine große Message steckt, wissen Manuel und Lukas auch selbst, aber dennoch wollen die beiden Mühlviertler mit "Woki mit deim Popo" etwas vermitteln. "In Europa ist ständig die Rede von der Wirtschaftskrise. Wenn die Leute mehr abschalten und mehr mit dem Popo woki‘n, dann woki‘n wir die Krise einfach weg. Schluss mit den ganzen Schasgedanken. Wir machen jetzt einfach Party und wir scheißen drauf. Ich hab noch einen Zwanziger eingesteckt, den gebe ich der Barfrau und sie gibt mir zwei Getränke", erklärt Lukas Plöchl. Manuel setzt fort: "Damit kauft sie sich einen halben Schuh und geht damit dann Arschwackeln." "‘Woki mit deim Popo‘ ist also der Schlüssel zur Wirtschaftsentkritisierung [sic]", lachen die beiden.

Foto: © COOL Magazin