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Intimpflege

Wie wasche, rasiere und pflege ich meine intimsten Stellen?

Frauen lieben ihre Haare, vorausgesetzt sie wachsen am richtigen Platz. Deshalb müssen störenden Haare weg.

Schrubben unter der Gürtellinie. Intimhygiene ist ein seltsames Wort für die Pflege deines Körpers. Hört sich ganz schön steril an, gell? Intimpflege ist aber superwichtig – nicht nur damit du gut riechst, sondern vor allem, dass du gesund bleibst. Wenn du in die Pubertät kommst, verändert sich dein Körper. Dazu gehört auch, dass die Hormone deine Schweißdrüsen auf aktiv schalten und auch sonst allerlei Körpersekrete für unangenehme Gerüche sorgen. Spätestens mit dem Einsetzen der ersten Regel solltest du dich um die Intimpflege kümmern. Mädchen, die Binden benutzen, sollten diese rechtzeitig wechseln, je nach Stärke der Regelblutung alle ein bis zwei Stunden. Wenn die Binde nicht gewechselt wird, können sich üble Gerüche entwickeln. Girls, die Tampons benutzen sollten natürlich ebenfalls regelmäßig wechseln. Am besten zusätzlich noch eine Slipeinlage benutzen, falls mal "etwas ausläuft". Übertriebene Pflege ist übrigens auch nicht besonders hilfreich. Aggressive Seifen und zu häufiges Waschen kann dein Scheidenmilieu verändern. Eröhte Infektionsgefahr! Wenn du deinen Intimbereich, deine Beine oder deine Achselhaare rasierst, immer stets in die Wachsrichtung entfernen. Und danach unbedingt eincremen. Am besten mit Babyöl, das beugt unangenehmen Hautreizungen ideal vor. Wer nicht zum Rasierer greifen will, probiert nachhaltigere Methoden wie zum Beispiel Enthaarungscremen (Achtung vor unangekündigten Hautreizungen!) oder Wachs. Das entfernt unerwünschte Haare gründlich und gleich für mehrere Wochen. Die Methode ist allerdings wesentlich schmerzhafter als eine einfache Rasur.

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