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Trackshittaz

Special: Fit für Baku.

Wir nehmen die Vorbereitungen auf den Song Contest unter die Lupe und haben mit den Trackshittaz zudem über Fitness gesprochen.

Es sind nur noch wenige Wochen bis zum Eurovision Song Contest und dem damit
verbundenen großen Auftritt "unserer" Trackshittaz in Baku. Die Vorbereitungen laufen bereits seit Wochen auf Hochtouren und auch Fitness spielt dabei eine nicht ganz unwichtige Rolle. "Fitness hat grundsätzlich eine große Bedeutung. Du musst fit sein, wenn du auf die Bühne willst, weil sonst kackst du schon nach dem ersten Lied ab und das soll ja nicht sein", erzählt uns Manuel "Manix" Hoffelner. Zwar müssen sie Ende Mai nur ein Lied auf die Bühne zaubern, ein "Abkacken" dabei können und wollen sich die Trackshittaz jedoch nicht leisten. Immerhin werden erwartungsgemäß knapp 120 Millionen Menschen vor den Fernsehgeräten sitzen, wenn die beiden zum Gesäßtanz aufrufen. Wer regelmäßig auf der Facebook-Seite von Lukas Plöchl mitliest, kennt folgendes Prozedere daher bereits: Flugmodus beim Handy einschalten und trainieren bis zum "Muskikota". Das hilft auch der Psyche, erklärt der "G-Neila". Einfach ist es für die beiden Mühlviertler Spaßrapper nämlich nicht, denn seit dem Augenblick in dem sie als Gewinner der österreichischen Vorausscheidung verkündet wurden, gibt es massiven Gegenwind: In Deutschland wurden sie als "Furchenscheißer" bezeichnet, in den heimischen Medien entbrannten Diskussionen über Sexismus, Niveaulosigkeit und darüber, ob "Woki mit deim Popo" das richtige Lied ist, um die rot-weiß-rote Nation bei der Veranstaltung zu vertreten – selbst eine ganze "Club 2"-Sendung wurde im ORF der Thematik gewidmet. Das Duo lässt sich davon nur minimal beeindrucken, schließlich wurde man von den ÖsterreicherInnen gewählt und muss sich außerdem selbst treubleiben. Die Zeit bis Baku ist daher der ganz normale Trackshittaz-Wahnsinn: Auftritte, Auftritte und noch mehr Auftritte. Vor allem in Diskotheken und Einkaufszentren, aber auch bei Europas größter Pop-Show "The Dome" oder der Wok-WM, bei der Lukas in einer chinesischen Pfanne einen Eiskanal hinunterrutschte. Die beiden wollen einfach Spaß haben und ihr Bestes geben, was in Aserbaidschan passieren wird, könne man ohnehin nicht planen. "Das ist von so vielen Zufällen abhängig, das kann man nicht berechnen. Am Ende zählt vielleicht ein einziger Anruf", analysiert Lukas.

Foto: © Tina Veit