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Steiermark Spezial

Die Sozialistische Jugend Graz stellt ihr neues Mobilitätskonzept vor.

Von A nach B zu kommen ist in der Stadt gar nicht so einfach. Ist man noch nicht alt genug für den Führerschein bzw. hat man nicht das nötige Geld für ein eigenes motorisiertes Vehikel, so bleiben eigentlich nur die Öffis, das Fahrrad oder die Beine. Letztere beide sind zwar im Sommer eine Alternative zu den Graz Linien, spätestens ab Herbst – wenn es regnet und schneit – sind die öffentlichen Verkehrsmittel jedoch fast unverzichtbar. Diese sind allerdings sehr teuer, weshalb die Sozialistische Jugend Graz nun Verbesserungen fordert.

"Graz ist eine der teuersten Städte Österreichs, was den öffentlichen Verkehr für Jugendliche betrifft", erklärt der Vorsitzende der SJ Graz, Manuel Oberreiter, die Intention des Konzepts. "Während der Bürgermeister und die Holding sich heuer ein Extra-Werbebudget von einer Million Euro gegeben haben bedeutet das im Klartext, dass SchülerInnen und Studierende weit mehr Geld in Öffi-Tickets investieren müssen, als beispielsweise in Linz oder Wien!" Ein neues Konzept mit einem Vier-Punkte-Plan soll dies ändern und allen Jugendlichen der steirischen Landeshauptstadt ein günstigeres und praktischeres Öffi-System bieten.

Alles neu?

Zum einen wir die Einführung eines "Grazer Jugend-Tickets" gefordert – eine Aktion mit der alle GrazerInnen unter 26 Jahren, unabhängig von Berufsstatus oder Beihilfenbezug, um 50 Euro pro Jahr sämtliche Öffis im Bereich Graz verwenden können. Weiters fordert die Sozialistische Jugend Graz an Freitagen und Samstagen eine 24-stündigen Betrieb der Grazer Straßenbahn sowie eine Reform des Nightline-Netzes und einen Ausbau des Öffi-Netzes und der Intervalle in Stoßzeiten." Wir haben die Chance unserer Jugend ein Öffi-Netz zu geben, das nicht nur sozial gerecht und umweltfreundlich, sondern auch eine dauerhafte Alternative zum Individualverkehr ist, zu bieten! Ergreifen wir sie!"

Foto: © Sozialistische Jugend Steiermark