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Bau deine Zukunft

Österreichs bester Jungmaurer kommt aus der Steiermark.

Drei Tage lang ging es im niederösterreichischen Langenlois so richtig zur Sache: Auf dem Gelände der generalsanierten Landesberufsschule mauerten die 24 besten Jungmaurer unseres Landes um die Wette. Eine hochkarätige Jury bewertete sowohl den Theorie-Teil als auch die praktische Arbeit. Dabei wurde akribisch auf die Qualität der Werkstücke geachtet.

Der Maurerberuf ist nach wie vor einer der wichtigsten Berufe in unserem Land und wir von vielen Leuten in der Gesellschaft leider unterschätzt. Dabei ist die Ausbildung in Österreich einzigartig, da die Lehrlinge neben der Berufsschule und der Arbeit im Lehrbetrieb auch noch bis zu neun Wochen an einer der acht österreichweiten BAUAkademien geschult und dadurch "trial" ausgebildet werden. Und auch finanziell geht es den Maurern richtig gut: Bereits im ersten Lehrjahr verdient man 848 Euro pro Monat, im zweiten Lehrjahr steigert sich der Verdienst auf 1.271 Euro, im dritten Jahr bekommt ein Baulehrling 1.695 Euro.

Wettbewerb

Was man als Maurer alles drauf haben muss, hat Österreichs Maurernachwuchs vor Kurzem beim diesjährigen Bundesjungmaurerwettbewerb unter Beweis gestellt. Als Sieger ging schließlich der Steirer Oliver Pieber von der Lieb Bau Weiz GmbH vom Platz, allerdings waren alle anderen Teilnehmer keinesfalls schlecht. "Die Österreichische Bauwirtschaft kann auf solche Mitarbeiter stolz sein. Dafür danke ich allen Teilnehmern, ihren Ausbildungsbetrieben sowie den BAUAkademien", so Bundesinnungsmeister Hans-Werner Frömmel. Franz Graf, Fachverband der Bauindustrie, ergänzte: "Jeder dieser jungen Facharbeiter hat das Potential für eine erfolgreiche Berufslaufbahn in der Bauwirtschaft."

Foto: © Bundesinnung Bau