Home > Aufklärung > Nippel-Alarm >

 

Nippel-Alarm

Hocherotisch oder Unsinn?

Sie sind sehr berührungs- und kälteempfindlich und zählen zu den erogenen Zonen des Körpers. Als Baby kennen wir sie als Andockstelle für Muttermilch, später sind sie Teil des Liebespiels: Die Brustwarzen!

Der Dreh mit der Burstwarze. Manchmal werden sie ungefragt hart, beim nächsten Mal werden sie trotz sexueller Erregung nicht steif. Nicht nur Babys saugen gerne an ihnen. Die zwei Lustknöpfe in der Mitte der weiblichen und männlichen Brust üben eine ganz schön große Faszination aus. Und können dabei von Mensch zu Mensch gänzlich unterschiedlich aussehen. Der die Brustwarze umgebende Warzenhof kann zum Beispiel in der Größe von klein bis zu Bierdeckelgröße sowie in der Farbe von rosa über braun bis zu schwarz variieren. Was Manderl und Weiberl diesbezüglich eint: In jeder Brustwarze enden besonders empfindliche Nerven. Je nach Stimmung kann das erregend und genussvoll sein. Oder auch nicht. Es muss nämlich nicht sein, dass sich die Nippel bei sexueller Erregung aufrichten. Kein Weltuntergang also, wenn bei manchen die Brustwarzen steif werden und bei manchen nicht. Bei einigen Mädchen richten sich die Nippel zum Beispiel gar nicht nach außen auf. Es sieht eher aus, als wären keine Warzen da. Dann kann es sein, dass das Mädchen sogenannte Schlupfwarzen hat. Doch das ist normalerweise kein Problem, weil sich auch damit später ein Baby stillen lässt. Außerdem: Jungen lieben Brüste in ihrer Vielfalt! Mach dir also bloß keinen Kopf über die Individualität deines Busens. Übrigens: Unter den Nippeln wachsen vom Beginn der Pubertät an die Brustdrüsen mit dem darunter liegenden Milchdrüsengewebe. Dort wird später die Milch für deinen Nachwuchs produziert. Die Aufgaben der weiblichen Nippel sind also klar definiert. Warum aber besitzt ein Mann Brustwarzen, wo er doch weder stillen kann noch eine Stimulation als so erregend empfindet wie eine Frau? Ganz einfach: Nippel entstehen bereits in der Phase, in der ein Embryo noch nicht "weiß", ob er ein Mädchen oder Junge wird. Erst danach kommt das Y-Chromosom ins Spiel, dass unser Geschlecht genau definiert. Obwohl die männliche Brustwarze also nach der Geburt keinen biologischen Zweck erfüllt, hat die Evolution die scheinbar nutzlosen Verzierungen am männlichen Körper nicht abgeschafft.

Foto: © KK