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Left Boy

"Meine Musik kennt keine Grenzen."

Von Wien über New York in die heimischen Charts: Rapper Left Boy ist in aller Munde.

Da soll noch mal jemand sagen, dass österreichische Musik nicht von internationalem Format sein kann. Left Boys poppige Mischung aus Breakbeat, Hardstyle, Dubstep, Funk und Hip-Hop stürmt aktuell die Charts, wird von Kritikern in den Himmel gelobt und stammt dabei direkt aus dem Herzen von Vienna City.  Der junger Rapper, Sänger und Produzent mit dem selbstsicheren Namen ("Er stammt aus dem Swahili und bedeutet ´junger Gott´") hat als Sechzehnjähriger mit der Musik begonnen und ist mit 18 einfach nach New York gezogen. "Ich dachte, ich würde da ankommen, lauter Produzenten begegnen, anfangen bei Def Jam zu arbeiten, einen Vertrag unterzeichnen und gemeinsam mit Kanye West einen Track produzieren", erinnert sich Left Boy. Nach einem erfolglosen Jahr ging es zurück nach Wien, wo der Musiker an seinem eigenen Stil arbeitete, obwohl er eigentlich  keinen hat. "Ich mag es Dinge miteinander zu verbinden und kenne keine Grenzen. Mein Album ist eine Ansammlung von Dingen und Momenten, die ich in den letzten Jahren getan und durchlebt habe." Eine ziemlich coole Ansammlung, wie nicht nur wir finden. Bei den Amadeus Austrian Music Awards ist Left Boy heuer gleich dreimal nominiert, das soll jedoch erst der Anfang gewesen sein. Musik, Mode, Filme – der Wiener hat noch vieles vor. "Dafür versuche ich mir versuche ich mir so oft wie nur möglich in den eigenen Arsch zu treten."

Foto: © Laura Karasinski