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Tampon oder Binde?

Wir erklären euch die Vor- und Nachteile.

Es ist wohl ein bisserl eine Glaubensfrage, für welche Variante der Monatshygiene sich Mädels entscheiden. Der größte Unterschied liegt wohl darin: Die Binde wird einfach am Slip befestigt, der Weg des Tampons führt in die Scheide.

Bei jeder Monatsblutung verliert eine Frau rund 150 Milliliter Blut. Zu Beginn der Regel auch durchaus weniger. Aber egal, von welcher Menge man spricht, wichtig ist, dass die Flüssigkeit sauber aufgefangen wird und dir kein rotes Malheur den Tag versaut. So funktioniert‘s: Produkte wie Binden werden außen getragen und in der Unterwäsche platziert. Tampons hingegen werden im Innern des Körpers getragen, um die Flüssigkeit direkt an der Quelle aufzusaugen. Viele Mädchen verwenden eine Kombination von beiden. Zum Beispiel sind dünne Binden und Slipeinlagen großartig in den Tagen vor deiner Periode, wenn du nicht sicher bist, wann sie genau kommt. Tipp: Im Drogeriemarkt oder beim Arzt sind oft Probepackungen erhältlich. Wenn du deine Periode zum allerersten Mal hast, probiere einfach viele verschiedene Produkte aus, um herauszufinden, mit welcher Variante du dich am wohlsten fühlst, um deinen Menstruationsfluss zu kontrollieren. Viele Mädchen beginnen mit Binden, einige verwenden sofort Tampons. Es gibt absolut keine "Wartezeit", bevor Tampons verwendet werden können. Du kannst sie bereits bei deiner ersten Menstruation benutzen. Das Tragen eines Tampons gibt dir während deiner Tage die Freiheit zum Duschen, Baden, Sport und sogar zum Schwimmen. Und weil Tampons im Innern des Körpers getragen werden, muss man sich weniger Sorgen um Geruch machen. Nach max. acht Stunden einfach auswechseln. Binden sind regelmäßiger zu wechseln, um zu verhindern, dass etwas durchsickert.

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