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Lisa & Lena: Als Skatergirlz im Kino

Am 29. Juni startet „Get Up“ in den heimischen Kinos. Im ersten Film mit den beiden Social-Media-Stars Lisa und Lena geht‘s um die Höhen und Tiefen des Erwachsenwerdens, die erste Liebe, Freundschaft, große Träume – und ums Skaten! Wir haben die zwei für euch zum Interview getroffen.

Am 29. Juni startet „Get Up“ in den heimischen Kinos. Im ersten Film mit den beiden Social-Media-Stars Lisa und Lena geht‘s um die Höhen und Tiefen des Erwachsenwerdens, die erste Liebe, Freundschaft, große Träume – und ums Skaten! Wir haben die zwei für euch zum Interview getroffen.

 

Cool: Hi Mädls! Schön, dass ihr euch Zeit nehmt, um mit uns über euren ersten eigenen Kinofilm zu quatschen. Jetzt, da ihr Filmluft geschnuppert habt, habt ihr vor mit der Schauspielerei richtig durchzustarten?

Lena: Wenn sich das ergibt, auf jeden Fall! Ich hätte super, super Lust. Jetzt bin ich aber mal gespannt, wie unser erster Movie bei den Leuten ankommt und dann sehen wir weiter.

Lisa: Ich hatte auch richtig viel Spaß an der Schauspielerei! Es war aufregend und eine tolle Erfahrung. Ich hab während des Drehs aber tatsächlich gemerkt, dass ich mich auch hinter der Kamera total wohlfühle. Deswegen bin ich so ein bisschen am überlegen, ob‘s mich nicht mal in die Regie zieht oder ob ich mal was anderes im Hintergrund ausprobieren möchte.

Cool: Erzählt mal kurz, worum es in dem Movie geht!

Lisa: In „Get Up“ geht‘s um Freundschaft, die erste Liebe, ums Erwachsenwerden und um große Träume…

Lena: Und ums Skaten!

Cool: Bekannt geworden seid ihr ja durch eure Tanzvideos. Wie seid ihr dann dazu gekommen, einen Skate-Film zu drehen?

Lisa: Das Witzige ist, der Film sollte eigentlich ein Tanzfilm werden. Wir hatten aber definitiv Lust auf was Rockigeres und wollten nicht immer nur mit dem Tanzen in Verbindung gebracht werden. Da wir selbst liebend gern skaten und ständig mit dem Board unterwegs sind, wurde dann irgendwie die Idee geboren, einen Skater-Film daraus zu machen.

Lena: Wir waren gleich total begeistert, weil Skaten eines unserer liebsten Hobbys ist und wir mit dem Film die Kids dazu animieren möchten, rauszugehen, sich mehr zu trauen, sich wieder mal dreckig zu machen und einfach was zu erleben!

Cool: Ist das auch die Message, die ihr mit dem Film vermitteln möchtet?

Lena: Ja! Die Botschaft ist, dass es wichtig ist, das Handy wegzulegen, was draußen zu machen mit Freunden. Im Film geht‘s darum, sich auszuprobieren, sich was Neues zu trauen! Ich hab früher immer gerne „Vorstadtkrokodile“ und „Die Wilden Kerle“ geguckt, und die haben mich immer animiert, die Welt draußen zu entdecken. Das war auch unser Ziel mit „Get Up“.

Lisa: Heeey, ich hab grad ein „Wilde Kerle“-T-Shirt an! (lacht)

Lena: Geeeil! (lacht auch)

Cool: Seid ihr privat also oft mit dem Skateboard unterwegs?

Lisa: Ja, klar – wenn das Wetter passt, sind wir oft im Skatepark draußen. Jetzt beginnt die Season wieder!

Cool: Stürze inklusive?

Lisa: Eher Lena! Das ist echt bei allem so bei uns. Wenn jemand Verletzungen abkriegt, ist es Lena (lacht). Auch beim Skaten. Mir ist nie was passiert. Und Lena ist oft schon richtig blöd gefallen und nimmt dann blaue Flecken mit nach Hause.

Lena: Ich bin grundsätzlich oft vom Fahrrad gefallen, Kinn offen, Gehirnerschütterung – das volle Programm.

Lisa: Wir müssen schon für einen Schutzengel für Lena beten (lacht).

Cool: Skaten ist ja doch eher von Jungs dominiert. Im Film wollen die Girls aber richtig groß rauskommen. Was rät ihr Teens, die ein Hobby haben oder einen Beruf anstreben, der klischeehaft eher männlich oder eher weiblich besetzt ist?

Lisa: Lasst euch nicht einschüchtern, zieht es durch, wirklich! Lasst euch das von keinem irgendwie ausreden oder sagen, dass das nur Männer oder Frauen machen. Das stimmt nicht! Das erste Mal, als wir auf dem Skatepark waren, mussten wir uns auch rechtfertigen oder beweisen, dass wir nicht nur da sind, um Fotos zu machen oder irgendwelche Skater abzuchecken. Wir waren einfach nur zum Skaten da. Und da bin ich echt froh, dass wir uns nicht haben einschüchtern lassen, sondern immer wieder gekommen sind.

Lena: Same!

Cool: Der Film erzählt die Geschichte rund ums Erwachsenwerden. Ums Rausfinden, was man machen möchte, wer man ist. Vor allem geht‘s auch darum, dass jeder Zwilling ein eigenständiger Mensch ist. Eure Filmrollen – Juli (Lisa) und Alex (Lena) – könnten nicht unterschiedlicher sein: Die eine hat die Matura geschafft, hat große Pläne. Die andere weiß nicht, wohin mit sich. Was sind denn eure größten Unterschiede?

Lisa: Das ist eine gute Frage. Ich denke ja, dass wir komplett unterschiedlich sind und unsere Freunde würden das auch so sagen. In ein paar Dingen sind wir gleich. Aber ich denke, Lena ist die, die einfach macht. Und ich bin zum Beispiel die, die mitdenkt.

Lena: Ja voll! Ich glaube, dass ich manchmal ein bisschen lockerer bin, nicht so viel nachdenke. Dafür hilfst du mir in vielen Situationen, wo ich es alleine nicht so ganz schaffe. Eigentlich sind wir ne gute Kombo. In gewissen Momenten, wo man meine Lockerheit braucht, bring ich die ganz gut rein. Und in anderen, wo einfach richtig Fokus gefragt ist, da hilft mir Lisa, den Fokus zu halten.

Lisa: Wir ergänzen unsere Schwächen einfach!

Noch mehr Interview gibt‘s in der kommenden Sommer-Ausgabe des COOL Mädchen und online hier.