Am 10. März startet die zweite Staffel der Anime-Live-Action-Serie „One Piece“ bei Netflix. Bevor es losgeht, spricht Hauptdarsteller Iñaki Godoy bei uns über die neue Season und den Erfolg der Netflix-Serie.
Wo befinden sich die Strohhüte zu Beginn von Staffel 2?
Iñaki Godoy: Die erste Staffel endet damit, dass die Strohhüte endlich als eine Crew zusammenfinden. Sie verlassen sich nun aufeinander und sind bereit, zur Grandline aufzubrechen, um nach dem legendären Schatz zu suchen. Es ist der Anbruch einer aufregenden Zeit für die Strohhüte.
Was bedeutet es für die Strohhüte, es bis zur Grandline zu schaffen?
Iñaki: In die Grandline zu gelangen, ist ein gewaltiger Moment für Ruffy und die gesamte Strohhut-Bande. Die Grandline ist ein geheimnisvoller Ort. Niemand weiß genau, welche Gefahren dort lauern, und genau das macht sie so bedeutend. Neue Monster, neue Widersacher, neue Abenteuer, neue Inseln und neue Piraten – alles ist größer, wilder und unberechenbarer … und vielleicht wartet dort sogar der legendäre Schatz One Piece.
Wie unterscheidet sich die zweite Staffel von der ersten?
Iñaki: Es gibt neue Kräfte und neue Teufelsfrüchte. Wir segeln unzählige neue Inseln an, die alles andere als gewöhnlich sind. Wir sprechen hier über die Grandline. Das ist jetzt nicht mehr der Eastblue. Eastblue war nur die Übung, der Einstieg. Auf der Grandline wird alles verrückt. Ich bin jeden Tag aufs Neue über die Orte erstaunt, zu denen wir gelangen. Wir landen in einem verschneiten Königreich, besuchen Little Garden mit Dinosauriern und Giganten und kommen nach Whiskey Peak, wo sich unzählige Agenten verbergen. Es gibt so viele unterschiedliche Schauplätze. Das Erste, was uns bei der Einfahrt in die Grandline begegnet, ist ein Wal, der uns den Weg versperrt. Ein riesiger Wal. Alles ist fantastischer, magischer, einfach gewaltiger.
Die erste Staffel wurde sehr gut angenommen. Was bedeutet dir die positive Reaktion der Fans?
Iñaki: Als die erste Staffel herauskam, wusste ich nicht, was zu erwarten war. Staffel 1 von „One Piece“ war das Größte, was ich bisher in meinem Leben gemacht habe. Man weiß einfach nie, was passieren wird. Natürlich hofft man, dass es den Leuten gefällt, aber letztlich kann man es nicht wissen. Was ich allerdings wusste, war: Egal, wie es ausgeht, ich habe großartige Freundschaften geschlossen, was sehr nach „One Piece“ klingt (lacht). Und ich wusste, egal, wie es ausgeht, die Erfahrung war unglaublich. Ich war also schon ziemlich zufrieden mit allem. Und als die Serie erschien und so ein großer Erfolg wurde, konnte ich es kaum fassen. Es ist eine riesige Ehre. Ich bin so dankbar für diese Chance und stolz auf die großartige Arbeit, die das ganze Team geleistet hat. Es ist einfach großartig zu sehen, wie Menschen auf der ganzen Welt auf die Serie reagieren, wie sie ihnen gefällt und sie Freude daran haben. Ich hatte einige unglaubliche Begegnungen mit Fans, die mir erzählt haben, was die Serie für sie bedeutet. Aber ich glaube, dies ist erst der Anfang. Staffel 1 war fantastisch, und Staffel 2 wird noch besser. Mal sehen, wohin uns die Reise führt.
Wie würdest du die neue Staffel beschreiben?
Iñaki: In dieser Staffel geht es darum, was es wirklich bedeutet, eine Crew zu sein. Sich für andere aufzuopfern, aber auch zuzulassen, dass andere etwas für dich opfern. Zu wissen, wann du helfen solltest, aber auch, wann du Hilfe annehmen musst – das ist ein zentraler Aspekt dieser Staffel. Ich denke, dass Vergebung, die Fähigkeit, Menschen so zu akzeptieren, wie sie sind, Vertrauen in sich selbst und der Kampf für das, woran man glaubt, wichtige Elemente sind. Außerdem glaube ich, dass die Idee von Freundschaft nach wie vor ein starkes, zentrales Thema ist. Die Bedeutung von Führung spielt in dieser Staffel eine große Rolle. Was macht eine gute Führung aus? Was ist vielleicht eine weniger gute Führung? Es gibt Könige, Prinzen, aber auch einen Piratenkapitän, der manchmal vielleicht etwas zu unüberlegt ist, dessen großes Herz das aber vielleicht wieder ausgleicht. Vielleicht kann man auf verschiedene Arten clever sein. Ein großer Teil dieser Staffel dreht sich auch darum, was es eigentlich bedeutet, ein Pirat zu sein – und was das für Ruffy heißt.
Worüber freust du dich in dieser Staffel am meisten, dass die Fans es zu sehen bekommen?
Iñaki: Ich freue mich total darauf, dass die Fans die Dynamik innerhalb der Crew erleben können. Es gibt diesmal viel mehr Interaktionen zwischen Figuren, die in der ersten Staffel kaum miteinander zu tun hatten. Es wird tolle Momente zwischen Ruffy und Lysop geben, zwischen Sanji und Ruffy, aber auch zwischen Lysop und Zorro. In der Serie entstehen dieses Mal viele interessante neue Dynamiken. Die neuen Figuren sind super aufregend. Und ich bin begeistert, dass das Publikum endlich die Grandline zu sehen bekommt. Die Grandline ist einfach fantastisch.
