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Jetzt kommt LOL Next

Lachen ist zwar weiterhin verboten, ab 10. September geht’s bei „Last One Laughing” aber jünger und schneller zur Sache. Im Spin-off „LOL Next“ sind erstmals Creator und Comedians der nächsten Generation dran. Wir haben Moderatorin und LOL-Veteranin Hazel Brugger im Talk.

Lachen ist zwar weiterhin verboten, ab 10. September geht’s bei „Last One Laughing” aber jünger und schneller zur Sache. Im Spin-off „LOL Next“ sind erstmals Creator und Comedians der nächsten Generation dran. Mit dabei: Aditotoro, Alina Bock, Freshtorge, Helge Mark, Laura Larsson, Maria Ziffy, Marti Fischer, Paul Luca Fischer, Phil Laude und Selfiesandra. Wir haben Moderatorin und LOL-Veteranin Hazel Brugger im Talk.

 

Vom Studio in den Kontrollraum. Wie war der Schauplatzwechsel?

Hazel Brugger: Ich finde wirklich krass, was für eine andere Show es ist, wenn man zwar Teil davon ist, aber lachen darf. Diese Spannung auf dem Bildschirm zu sehen, hat etwas Faszinierendes und gleichzeitig Erleichterndes. Ich war so froh, dass ich einfach auf die Dinge reagieren konnte, die passiert sind, und mich im Kontrollraum kaputtlachen konnte. Wenn ich es auf eine Erfahrung runterbrechen muss, war das wahrscheinlich eine Art Traumatherapie.

Hast du dir für deine Moderation etwas von Bully abgeguckt?

Hazel: Ich habe tatsächlich versucht, mich nicht an ihm zu orientieren, sondern den Kontrollraum zu meinem eigenen Space zu machen. Aber dieses freudige Begrüßen, wenn man zu den Teilnehmern rüberkommt, habe ich mir wahrscheinlich unbewusst von ihm abgeschaut. Es ist extrem, wie sehr diese sich NICHT freuen, mich zu sehen – denn wenn ich komme, bedeutet das, dass einer ein Leben verliert.

Was macht LOL Next für dich besonders?

Hazel: Ich bin total stolz, dass wir Content Creator:innen eine Plattform bieten, auf der sie zeigen können, dass sie weit mehr können als lustige Kurzform-Videos. Sie beweisen, dass sie auch auf langer Strecke funktionieren – und dabei zum Teil sogar besser sind als so mancher alteingesessener Comedian. Es war beeindruckend zu sehen, mit wie viel Power, Ausdauer und Kreativität sie sich den Herausforderungen angenommen haben.

„LOL Next“ zieht das Tempo deutlich an. Ändert das etwas an der Dynamik?

Hazel: Je schneller das Spiel abläuft, desto höher ist natürlich das Risiko, dass man aus Versehen lacht. Aber ich mag diese offensive Spielweise total. Das ist wie Rasentennis: schnell, direkt, bam bam bam. Genau so muss es laufen.

Wärst du erneut Teilnehmende gewesen: Vor wem hättest du dich am meisten in Acht nehmen müssen?

Hazel: Ich glaube, vor Helge Mark. Ich kenne Helge auch privat und finde es einfach unglaublich, wie unvorbereitet ich manchmal auf seinen Humor bin. Der sneakt sich so richtig rein. Maria Ziffy fand ich auch toll.

Dein Lieblingsmoment in der Show?

Hazel: Zu sehen, wie sehr alle auf einer Wellenlänge waren, war richtig schön. Und natürlich den ersten Buzzer drücken zu dürfen – ab diesem Moment war ich nicht mehr allein im Kontrollraum.