… über ihr Album „rosie“
Mir war immer klar, dass ich solo etwas anderes machen würde als mit den Mädels, deshalb war ich vom ersten Produktionstag an völlig offen, was Experimente mit Sounds, Genres und der Musik anbelangte. Für mich persönlich sind die Lyrics aber das Besondere an dem Album. Ich erzähle in den Songs so viele Sachen, die davor nur meine Freunde und meine Familie wussten. Das ist die Rosie, die sie kennen, und nun war es an der Zeit, dass ich vor allem auch meinen Fans, den Number Ones, den Blinks und allen, diese Seite zeige. Und genau deshalb habe ich das Album auch „rosie“ genannt.
… über die Unterschiede zwischen BLACKPINK und ihren Solo-Songs
Ich hatte immer davon geträumt, ein eigenes Album aufzunehmen, aber als es dann so weit war, war es für mich vor allem emotional eine gewisse Hürde. In Korea wurden wir darauf trainiert, perfekt zu sein. Als Teil einer K-Pop-Band ist man das perfekte Mädchen ohne Fehler und Makel. Es war deshalb total ungewohnt, auf meinen Solo-Songs über meine Gefühle zu sprechen und mich von meiner verletzlichen Seite zu zeigen.
… über die Zusammenarbeit mit Bruno Mars
Es ist absolut verrückt, mit ihm einen Song zu haben, aber noch verrückter ist, dass ich gar nicht wusste, dass ich eigentlich ein Riesenfan von ihm bin (lacht). Als Bruno vor eineinhalb Jahren in Seoul ein Konzert spielte, fragte mich ein Freund, ob ich ihn begleiten würde. Ich bin dann nur mitgegangen, weil ich an dem Tag nichts Besseres vorhatte. Bei der Show ist mir dann erst bewusst geworden, wie genial er doch ist und wie viele Hits er hat. Es gab dann Labelmeetings und irgendwie kam dann auch Bruno Mars zur Sprache, da er ja beim selben Label wie ich unter Vertrag ist. Ich bekam dann die Rückmeldung, dass ich ihm drei mögliche Songs für eine Kollabo schicken solle und ja, der Rest ist Geschichte.
… über die Entstehung von „APT.“
Falls ihr es noch nicht wusstet, aber „APT.“ ist ja ein koreanisches Trinkspiel (lacht). Es ist super populär in Korea, weshalb man mich zunächst für verrückt gehalten hat, darüber einen Song zu machen. In Korea darf man erst ab 20 Alkohol trinken. An meinem 20. Geburtstag haben die BLACKPINK-Mädels zig Flaschen gekauft und wir haben Trinkspiele gespielt, darunter auch das „Apartment Spiel“. Seither ist es mein Lieblings-Trinkspiel, weil es einfach lustig ist. Eines Tages kamen wir im Studio darauf zu sprechen und ich brachte der ganzen Crew „APT.“ bei. Jeder hatte Spaß und die Produzenten bekamen „apateu, apateu, apateu“ einfach nicht mehr aus dem Kopf. Und so entstand dann die Idee, aus dem Trinkspiel einen Song zu machen.
… über die Zukunft von BLACKPINK
Wir hatten zwar auch schon in den letzten paar Jahren offen über unsere musikalischen Wünsche innerhalb der Gruppe gesprochen, also was Produzenten usw. betrifft, aber ich denke, dass unsere Soloprojekte uns sogar noch kreativer machen, und man das bei zukünftigen BLACKPINK-Sachen auch hören wird. Außerdem war es wichtig, dass wir uns mal alle etwas ausleben können. Wir haben BLACKPINK über zwölf Jahre lang gemacht und man wird nach so langer Zeit einfach ein bisschen betriebsblind. Ich freue mich mittlerweile aber schon richtig, wieder etwas mit den Mädels zu machen.