© Neil Krug

Djo: Zwischen Netflix und Spotify

Als Steve von „Stranger Things“ wurde Joe Keery weltweit bekannt, im vergangenen Jahr gelang dem 32-Jährigen aber auch als viraler Popstar der große Durchbruch. „End of Beginning“ belegte Platz 1 der Global Spotify Charts und war mit 1,5 Milliarden Streams und über 60 Milliarden (!) Views auf TikTok der sechstmeistgestreamte Song des Jahres weltweit.

Als Steve von „Stranger Things“ wurde Joe Keery weltweit bekannt, im vergangenen Jahr gelang dem 32-Jährigen aber auch als viraler Popstar der große Durchbruch. „End of Beginning“ belegte Platz 1 der Global Spotify Charts und war mit 1,5 Milliarden Streams und über 60 Milliarden (!) Views auf TikTok der sechstmeistgestreamte Song des Jahres weltweit.

Wie hast du den Riesenerfolg von „End of Beginning“ mitbekommen?

Djo: Natürlich habe ich nicht erwartet, dass der Song so erfolgreich wird. Ich glaube, niemand hätte das erahnen können, aber ich bin sehr dankbar und freue mich am meisten darüber, wie viel Freude er den Leuten bringt. „End of Beginning“ hat mittlerweile schon so eine Eigendynamik aufgenommen, ein Eigenleben bekommen, dass ich den Song schon gar nicht mehr als „meinen“ Song ansehe. Das Lied gehört euch, den Menschen, die es anhören und dazu feiern. Ich habe das Lied zwar über Chicago geschrieben, aber jeder hat ein ‚eigenes Chicago’, jeder hat inzwischen eine eigene Geschichte oder Connection zu dem Song und das ist wundervoll.

Du machst schon lange Musik, hast bereits zwei Alben veröffentlicht. Wie froh bist du über den Durchbruch?

Djo: Ich liebe Musik und habe einfach Spaß daran, sie zu machen. Ich habe aber nie einen Druck verspürt, den Durchbruch schaffen zu müssen. Es war für mich einfach ein Hobby. Natürlich wünscht man sich, wenn man schon Musik veröffentlicht, dass sie auch von ein paar Leuten gehört wird, aber ich hatte mir da nie groß Gedanken gemacht. Ich dachte mir immer, dass meine Musik schon ihre Hörer finden wird.

Im Vorjahr wurde die letzte „Stranger Things“-Staffel gedreht. Wie hast du da Zeit gefunden, auch noch das Album aufzunehmen?

Djo: Die ersten Songs des Albums habe ich schon vor über zwei Jahren aufgenommen, es ging also nicht von heute auf morgen. Aber die Antwort ist wohl: Ich bin süchtig nach Arbeit (lacht). Ich mag es, etwas zu tun zu haben, eine Aufgabe, die mich nicht in den Tag hineinleben lässt. Deshalb war die Arbeit an dem Album gar kein zusätzlicher Stress neben „Stranger Things“, sondern die perfekte Beschäftigung für Drehpausen oder Off-Wochen.

Was kannst du zum „Stranger Things“-Finale schon sagen?

Djo: Es ist unglaublich, dass es vorbei ist. Wir haben die Dreharbeiten im Dezember abgeschlossen und es war sehr emotional. Etwas abzuschließen, an dem man schon so lange arbeitet und auf das wir alle so lange hingearbeitet haben, war sehr besonders. Ich bin schon so lange dabei, „Stranger Things“ hat sicher ein Drittel meines Lebens ausgemacht. Während der Dreharbeiten war ich aber sehr fokussiert und habe irgendwie gar nicht so realisiert, dass das die finale Staffel ist. Erst am allerletzten Tag, als ich wusste, dass danach alles abgebaut wird und ich am nächsten Morgen nicht wieder ans Set kommen werde, da hat es bei mir ‚Klick‘ gemacht.

© Netflix

Ursprünglich hatte sich Joe Keery für die Rolle von Wills großem Bruder Jonathan beworben. „Nach zwei Monaten bekam ich die Rückmeldung, dass sie ein Casting-Tape als Steve von mir wollen“, erinnert sich Joe Keery, der daraufhin die Rolle des unsympathischen High-School-Rowdys bekam. In diesem Jahr startet das langersehnte letzte „Stranger Things“-Abenteuer. Weitere Details zu Staffel 5 sind momentan noch geheim, doch die letzten Folgen werden alle offenen Fragen klären – was mit Vecna passiert ist, ob das Upside Down aufgehalten werden kann sowie das Schicksal der eingeschworenen Hawkins-Clique und ihrer Familien. Offizielle Termine gibt es zwar noch nicht, angeblich erscheinen die ersten sechs Episoden am 10. Oktober 2025 auf Netflix, die übrigen zwei Folgen sollen am 27. November folgen.