© Prime Video/Pablo Ricciardulli

Nicole Wallace im „Culpa Nuestra“-Talk

Mit der spanischen Verfilmung von Mercedes Rons „Culpables“-Trilogie gelang Amazon ein Überraschungs-Hit. „Culpa Mía“ löste 2023 einen weltweiten Hype aus, die letztjährige Fortsetzung „Culpa Tuya“ ist sogar der meistgesehene internationale Originalfilm von Prime Video überhaupt. Am 16. Oktober geht die Trilogie mit „Culpa Nuestra“ zu Ende.

Mit der spanischen Verfilmung von Mercedes Rons „Culpables“-Trilogie gelang Amazon ein Überraschungs-Hit. „Culpa Mía“ löste 2023 einen weltweiten Hype aus, die letztjährige Fortsetzung „Culpa Tuya“ ist sogar der meistgesehene internationale Originalfilm von Prime Video überhaupt. Am 16. Oktober geht die Trilogie mit „Culpa Nuestra“ zu Ende.

 

Was wirst du von „Culpables“ am meisten vermissen?

Nicole Wallace: Dieses komplette Eintauchen in die Rolle von Noah – ihr Makeup,  ihre Outfits, einfach in ihre Welt. Das war mega spannend, und das werde ich wirklich sehr vermissen. Auch die ganzen Leute, mit denen ich so lange zusammengearbeitet habe – das war ein riesiger Teil meines Lebens. Ich werde die Autos vermissen. Die Extensions in meinen Haaren (lacht). Aber am meisten – neben der Rolle selbst – werde ich die Fans vermissen. Klar wird Noah immer ein Teil von mir sein, aber ich werde mich in Zukunft ja anderen Projekten widmen und dadurch nicht mehr so in der Community drinnen sein wie in den letzten Jahren.

Wie würdest du Noah im dritten Teil beschreiben?

Nicole: Ich finde, sie hat sich echt weiterentwickelt – ich meine, es sind jetzt vier Jahre vergangen seit „Culpa Mía“. Wenn ich an meine eigenen Jahre von 18 bis 22 zurückdenke: Ich hab mich in der Zeit auch komplett verändert, und genau das wollte ich auch bei Noah zeigen. Natürlich ohne gleich ihre ganze Persönlichkeit umzuschreiben. Aber in diesen vier Jahren, die wir nicht miterleben, hat sie für sich rausgefunden, was sie im Leben will und was gar nicht geht. Sie ist selbstbewusster geworden. Klar, sie ist immer noch ein bisschen lost, weil hey, sie ist immer noch erst 22 (lacht), aber sie weiß inzwischen schon eher, wohin sie will. Und in diesem Film wird sich bei ihr nochmal richtig viel verändern. Aber sie ist jetzt mehr bei sich selbst, macht die Dinge, auf die sie Lust hat, statt dauernd allen gefallen zu wollen oder darauf zu warten, dass irgendwas passiert.

Jetzt wo alles zu Ende ist: Wie siehst du die Beziehung zwischen Noah und Nick?

Nicole: Es ist eine richtige On-Off-Liebe. Ein ständiges Auf und Ab. Eigentlich ein super Beispiel für eine Beziehung, die anfängt, wenn man noch total jung und ein bisschen naiv ist – und dann wächst das Ganze einfach mit der Zeit. Ich glaube, die beiden lernen extrem viel voneinander. Sie sind so unterschiedlich und gleichzeitig so ähnlich. Dadurch lernen sie, was sie wollen und was nicht. Du erkennst Dinge an dir selbst, die dir vielleicht nicht gefallen – einfach, weil sie dir im anderen begegnen. Aber klar, ihre Beziehung bleibt bis zum Schluss eine Achterbahn der Gefühle. Und manchmal ist es sogar mehr als nur Liebe, da schwingt auch was mit, das fast schon ein bisschen obsessiv ist, wie eine Droge. Genau das macht erste große Lieben so krass intensiv und so unfassbar stark.

Die Filme haben dich zu einem internationalen Star gemacht, wie fühlt sich das an?

Nicole: Es ist schon echt heftig. Es ist überwältigend. Es ist aufregend. Es macht manchmal Angst. Es macht glücklich. Es ist irgendwie alles – und sogar noch mehr. Es ist einfach viel (lacht). Ich musste erstmal lernen, wie man damit umgeht, auch mit den Gefühlen, aber ich bin mega dankbar für jede einzelne Person, die mir seitdem folgt und mich unterstützt. Und ich freue mich einfach riesig auf alles, was noch kommt.

Woran wirst du am liebsten zurückblicken?

Nicole: Ganz ehrlich, die Premieren waren für mich die Highlights des Ganzen. Dieses Gefühl, so viel Liebe und Support direkt zu spüren und die Fans wirklich face to face zu treffen – das war mega. Auch die Promo für den letzten Film war einfach unglaublich. So viele coole Orte bereisen zu können und überall Leute zu sehen, die die Filme genauso lieben wie ich selbst, war echt ein einmaliges Erlebnis.