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Was passiert beim Frauenarzt?

Ein Besuch beim Frauenarzt kann ganz schön aufregend sein, vor allem dann, wenn man nicht genau weiß, was einen erwartet.

Ein Besuch beim Frauenarzt kann ganz schön aufregend sein, vor allem dann, wenn man nicht genau weiß, was einen erwartet.

Keine Angst, gerade dann, wenn ihr noch nie oder noch nicht oft beim Frauenarzt wart, wird euer Arzt besonders einfühlsam sein und euch jeden Schritt genau erklären. Vor der Untersuchung gibt‘s in der Regel ein Gespräch zwischen Arzt und Patient. Euch werden einige Fragen gestellt, zum Beispiel wann ihr eure letzte Periode hattet, ob ihr eure Periode regelmäßig bekommt oder ob ihr starke Schmerzen während euer Blutung habt. Auch Verhütung kann ein Thema dieser Fragerunde sein. Scheut euch nicht, dem Arzt alle Fragen zu stellen, die euch auf der Zunge liegen. Als Profi beantwortet er euch gerne alles. Blöde Fragen gibt‘s sowieso nicht, also seid nicht zurückhaltend. Wenn ihr Angst vor der Untersuchung habt, sagt das eurem Arzt am besten auch ganz offen und ehrlich. Er wird euch jeden Schritt der Untersuchung genau erklären, damit es nicht zu unangenehmen Überraschungen kommt. Vor der Untersuchung musst ihr euch in einer Umkleidekabine untenrum frei machen. Danach geht‘s auf den Untersuchungsstuhl. Der Arzt untersucht eure Scheide und spreizt sie dabei leicht auf, das kann ein bisschen unangenehm sein, aber nur so sieht er deine Gebärmutter und die Eierstöcke und kann checken, ob alles in Ordnung ist. Mit einem Wattestäbchen wird ein bisschen Sekret entnommen und ins Labor zur Untersuchung geschickt, das tut im Normalfall nicht weh. Zum Schluss werden noch eure Brüste auf Knötchen abgetastet. Die ganze Untersuchung dauert meist nicht länger als fünf Minuten. Wenn die Untersuchung vorbei ist, gibt‘s noch ein kurzes Gespräch.

Übrigens: Junge Frauen sollten etwa zweimal pro Jahr beim Frauenarzt einen Kontrollbesuch einlegen.