© Netflix/Thomas Schenk;

Barbaren II: Laurence Rupp im großen Interview

Bald hat das Warten ein Ende: ab 21. Oktober 2022 kämpfen die Helden des deutschen Netflix-Hits „Barbaren“ erneut um die germanischeUnabhängigkeit gegen Rom. Wir haben vorab mit Hauptdarsteller Laurence Rupp (Ari) gesprochen.

Bald hat das Warten ein Ende: ab 21. Oktober 2022 kämpfen die Helden des deutschen Netflix-Hits „Barbaren“ erneut um die germanischeUnabhängigkeit gegen Rom. Wir haben vorab mit Hauptdarsteller Laurence Rupp (Ari) gesprochen.

 

Cool: In der zweiten Staffel von „Barbaren“ kehren die römischen Truppen, ein Jahr nach der der Varusschlacht, noch stärker nach Germanien zurück. Bist du eigentlich fit in Geschichte und warst du in diesen Themen schon vorher drin?

Laurence Rupp: Ich muss zugeben, dass ich vor der ersten Staffel keine Details über diese Zeit und auch nicht über die germanischen Völker kannte. Mittlerweile hab ich mich da aber gut eingelesen und weiß jetzt schon so einiges über diese konkrete Periode.

Cool: Hättest du gerne als Germane gelebt – und was würdest du am meisten an deinem heutigen Leben vermissen?

Laurence: Ja, ein Teil von mir hätte gerne so gelebt. Die Verbundenheit mit der Natur, das Leben auf so eine ganz andere Art und Weise zu spüren. Es hat sich bestimmt auf die wirklich wichtigen Dinge des Daseins reduziert. Aber der Gedanke an einen Winter ohne Heizung und dann die meiste Zeit im Freien zu verbringen, ist schon auch abschreckend. (lacht)

Cool: Wie hast du dich mental und physisch auf die Rolle vorbereitet?

Laurence: Ich hatte ja diesmal schon ein wenig Übung darin, mich vorzubereiten und wusste, was auf mich zukommt. Es war erneut viel Crossfit für eine Grundfitness im Spiel, auch klassisches Krafttraining und vor allem – was mir am schwierigsten fiel – musste ich auf meine Ernährung achten, aber da hatte ich Gott sei Dank auch Hilfe. Und dann natürlich viel Reiten und Stunttraining.

Cool: Was bewunderst du an deiner Figur Ari am meisten?

Laurence: Den Mut, eine solch große Entscheidung in seinem Leben getroffen zu haben und seinem Herzen zu folgen, auch wenn das unglaubliche Konsequenzen mit sich bringt. Auch sein grundsätzlich besonnenes, strategisches Vorgehen ist sehr bewundernswert.

Cool: Wie viel von ihm steckt in dir?

Laurence: Ich konnte mich mit dieser Figur von Anfang an sehr gut verbinden und vieles aus dem Bauch heraus verstehen und nachvollziehen. Er war mir sehr schnell sehr nah und ich bin so dankbar, ihn kennen gelernt zu haben, mit ihm so viel Zeit verbracht zu haben und ihm eine Stimme gegeben zu haben. Aber ich muss schon zugeben, dass der Barbarenanteil in Ari mir auch auf jeden Fall näher ist als der römische. (lacht)

Cool: Welche Charaktereigenschaften sollte sich jeder von Ari abschneiden, welche lieber nicht?

Laurence: Erst denken, dann reden. Find ich da auf jeden Fall passend. Und das Köpfeabtrennen sollte man sich besser nicht abschauen. (lacht)

Cool: Wie ist dein Verhältnis zu deinen Castkollegen Jeanne Goursaud, David Schütter und Daniel Donskoy?

Laurence: Da ich mit Jeanne und David ja schon sehr gut befreundet bin, war dieses Wiedersehen mit den beiden ein wunderbares. Privat wie beruflich finde ich die beiden sehr toll und sie sind mir sehr ans Herz gewachsen. Schön waren aber auch die Begegnungen mit den Neuzugängen. Mit Murathan, der den Marbod spielt, und Daniel Donskoy war es auch sehr bereichernd und ich denke, die Serie wird sehr von den beiden profitieren! Und klar gab es auch Rivalitäten, die waren dann aber eher beruflicher Natur. Vor allem beim Stunttraining und bei den Kämpfen haben wir uns einander nichts geschenkt. Eine gesunde Rivalität, wenn man so will. (lacht)

Cool: Was sind deine Netflix-Favoriten?

Laurence: Gerade bin ich mit „Ozark“ fertig geworden – fantastisch!. Auch „Peaky Blinders“ mag ich sehr. Und „Haus des Geldes“ fand ich auch super! Und einer meiner All-Time-Favorites ist „Fargo“!

Cool: Wenn du die Möglichkeit hättest, deinem jugendlichen Ich einen Ratschlag geben zu können, was würdest du ihm sagen?

Laurence: Vielleicht den Druck ein wenig rauszunehmen. Vertrauen zu haben, dass schon alles gut wird, so wie es kommt.

Cool: Gibt es bestimmte „Barbaren“-Kostümteile, die du in deinen persönlichen Look integrieren würdest?

Laurence: Ja, ich hab sogar noch einen Ring, den ich gerne privat trage.