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Girlstalk: New Year, New Me?

Nach Weihnachten geht’s direkt mit Silvester weiter. Vicky, Kathi und Rhea haben sich in der COOL-Redaktion über ihre Neujahrsvorsätze unterhalten.

Nach Weihnachten geht’s direkt mit Silvester weiter. Vicky, Kathi und Rhea haben sich in der COOL-Redaktion über ihre Neujahrsvorsätze unterhalten.

 

Victoria: Silvester steht bald an, deshalb mein Lieblings(-nicht-)thema: Wie steht es um eure Neujahrsvorsätze? Macht ihr euch eine Liste im Bullet Journal?

Kathi: Ich bin ehrlich gesagt kein Fan von Neujahrsvorsätzen. Ich bin der Meinung, dass man jeden Tag die Chance hat, etwas zu verändern, was einen stört, und dass man dafür weder den Montag noch einen neuen Monat oder gar ein neues Jahr braucht. Aber ich kann verstehen, warum Neujahrsvorsätze für viele Menschen sinnvoll sein können. Ich finde generell schon, dass Goals wichtig im Leben sind, aber man sollte sich auch nicht zu sehr darauf versteifen und nicht nur von einem Goal zum nächsten „leben”. „Der Weg ist das Ziel“ klingt ein bisschen abgedroschen, aber es stimmt kind of…

Rhea: Ich hatte viele Jahre nur einen Vorsatz: Trainieren. Den habe ich dann vor einigen Jahren sehr konsequent erfüllt und ich war auch zufrieden damit, bis meine Lebensumstände wieder alles auf den Kopf geworfen haben. Ein Fan von Vorsätzen war ich trotzdem nie.

Victoria: Ok geil, offenbar sind wir alle gegen Neujahrsvorsätze (lacht).

Rhea: Naja, dagegen würde ich nicht sagen. Ich finde schon, dass Neujahrsvorsätze bei einem Neustart sehr hilfreich sein können – das war beispielsweise bei mir mit dem Trainieren auch so.

Victoria: Ich bin da eher der klassische Stereotyp: Im Dezember ein Gym-Abo um 20 Euro/Monat starten, weil ich ab Jänner endlich fit werden möchte, und nach einem Jahr und 240 Euro weniger auf dem Konto wird’s dann mit sehr vielen Schuldgefühlen wieder gekündigt (lacht). Und ich habe gelernt, dass man sich nicht zu viel auf einmal vornehmen sollte. Statt „Jeden Monat 1 Buch lesen“, zum Beispiel nur „Im ganzen Jahr 1 Buch lesen“ (lacht).

Rhea: Ein Vorsatz bedeutet ja auch nicht, dass man ihn ewig durchziehen muss. Eine kleine Verbesserung im Alltag reicht da oft schon, dass man damit zufrieden ist. Irgendwann ergibt es sich ja von selbst, dass eine Veränderung unbewusst eintritt. Eine meiner Cousinen hat sich innerhalb weniger Monate so sehr verändert, dass ich sie anfangs gar nicht mehr wiedererkannte. Und obwohl wir immer sehr eng miteinander waren, finde ich ihr neues Ich richtig toll.

Kathi: Das finde ich super schön. Ich glaube ja, dass Vorsätze oder Goals vielen Menschen helfen können, gewisse Dinge durchzuziehen, aber ich bin leider einfach nicht der Typ dafür.

Victoria: Ein*e Freund*in von mir nahm sich voriges Jahr vor, nicht mehr grundlos zu haten und zu lästern. Das fand ich einen richtig guten Vorsatz!

Kathi: Hat er’s geschafft?

Victoria: They hat sich im Jänner öfters beim Gespräch selbst unterbrochen, das war recht witzig zu sehen (lacht). They hat es auch richtig gut durchgehalten! Mit der Zeit wurde der Vorsatz zwar langsam vergessen, aber mir ist schon
aufgefallen, dass da echt weniger kritisch und misstrauisch geplaudert wurde.

Kathi: Das habe ich in meinem Instagram-Story-Archiv gefunden. Meine Neujahrsvorsätze für 2024: Täglich mehr als 250 ml Red Bull trinken & heuer keinen Sonnenbrand bekommen. Meine Follower haben damals gedacht, dass ich noch mehr Energy Drinks trinken wollte, dabei meinte ich mit „mehr“ eigentlich Wasser… und das mit dem Sonnenbrand hab ich auch nicht geschafft.

Rhea: Das mit Red Bull hätte ich aber auch falsch verstanden (lacht).

Victoria: Ich finde Neuanfänge wichtig und richtig, aber ich will mich nicht auf 01. Jänner terminisieren. Ich mache mir richtig gerne Moodboards für jede Jahreszeit. Manchmal auf einem Plakat oder auf meinem Whiteboard, wo ich mir Ideale, Vorbilder und Inspirationen für die Jahreszeit zusammenstelle und als bunte Collage an die Wand hänge. Und wenn ich grad ein Kreativitäts-Down hab, reicht mir auch mal eine süße Pinterest-Collage, um mich auf Winter oder Frühling mental und emotional vorzubereiten. Oder sie wird direkt mein neuer Handy-Hintergrund…

Kathi: Das mit den Moodboards find ich richtig cool! Voll gute Idee und sicher auch eine nice Sache, die man zum Beispiel mit Freundinnen gemeinsam machen kann.

Victoria: Btw… ich find den Spruch auch richtig cheesy funny: Hab mir als Neujahrsvorsatz vorgenommen, täglich eine Tafel Schoki zu essen. #UmgekehrtePsychologie

Kathi: Das hat was von… mein Neujahrsvorsatz ist mehr Sport. Auch mal auf die andere Seite der Couch robben. Ich finde, solche Sprüche gaaanz schlimm.

Victoria: Zurück zum Thema. Was ich mir aber auch 2025 beibehalten will, sind der „Dry January“, also kein Alkohol/keine Softdrinks und kein Nikotin, UND den „Veganuary“. Letzterer heißt, dass man von 01. bis 31. Jänner auf tierische Produkte verzichtet. Ich wills mir diesmal aber nur als nette Richtlinie vornehmen und nicht als knallharte Pflicht.

Kathi: Das mache ich dann traditionell immer vor Ostern in der Fastenzeit, da gibt’s dann 40 Tage kein Fleisch, keinen Zucker und keinen Alkohol… nur Red Bull, das ist immer die Ausnahme (lacht).

Victoria:Leute, was waren denn eure witzigsten oder blödesten Vorsätze? Ich will meinen ja gar nicht erzählen …

Rhea: Also, ich hatte wirklich nur den mit dem Trainieren, aber mich würde deiner jetzt voll interessieren (grinst).

Kathi: Ja, bitteeeee!

Victoria:12 Dates mit 12 Leuten in 12 Monaten. Nach dem Dritten dachte ich mir: Girl, priorisiere Qualität vor Quantität. Und damit endete mein Vorhaben auch schon mit März (lacht).