© Kate Green/Getty Images for Prime Video UK

Culpa Mía: Sexy, spannend und gefährlich

Harriet Herbig-Matten wurde über Nacht zur Schauspielerin. Mit 21 Jahren steht sie bereits seit zehn Jahren vor der Kamera. Seit Kurzem ist sie in der weiblichen Hauptrolle der Prime Serie „Maxton Hall – Die Welt zwischen uns“ zu sehen. Unsere Redakteurin Lisa Putz traf sie für dich in Berlin zum Interview.

Die „Culpa“-Filme gehen bei Prime Video derzeit durch die Decke –sowohl die spanischen Originale als auch das neue britische Remake „Culpa Mía – Meine Schuld: London“. Wir haben Hauptdarstellerin Asha Banks im Interview.

 

Was hat dich an der Rolle der Noah besonders gereizt?

Asha Banks: Sie ist der coolste Charakter überhaupt! Ich erinnere mich, bei meinem Recall mit den Regisseurinnen fragten sie mich beim Gehen, was ich über Noah denke, und es war das erste Mal, dass ich richtig über den Charakter nachgedacht hatte. Ich erinnere mich, wie ich loslegte und erzählte, dass sie der coolste Mensch überhaupt ist – sie fährt Rennen, sie surft, es ist ihr egal, was andere über sie denken, sie ist lustig, sie ist klug, und ich denke einfach, sie ist der coolste Charakter! Auch ein wichtiger Pluspunkt: Die beiden Regisseurinnen sind einfach brillant und wunderbar. Zwei erstaunliche, starke Frauen. Ich traf sie und dachte nur: Bitte, bitte, lasst mich diese Rolle bekommen.

Was haben Noah und Asha gemeinsam?

Asha: Ich finde, dass wir uns ähnlich kleiden. Ich liebe ihren Style und war wie besessen von ihren Kostümen und allem, was sie trägt. Ich dachte immer: Das will ich haben, das möchte ich behalten, das möchte ich auch behalten! (lacht)

Wie war die Zusammenarbeit mit Matthew?

Asha: Matthew ist fantastisch. Der Umstand, dass es für uns beide unsere ersten Hauptrollen waren, hat uns irgendwie besonders zusammengeschweißt. Ich bin so glücklich, dass er als Nick dazugekommen ist. Ich denke, wir harmonieren perfekt und haben uns vor und hinter der Kamera wohlgefühlt. Das machte die Arbeit so viel einfacher. Um uns herum war komplettes Chaos und Matthew und ich waren wie zwei Zehnjährige am Set (lacht). Wir haben ständig getanzt und herumgealbert.

Wie war es, die Rennszenen zu drehen?

Asha: Das war der unwirklichste Tag überhaupt. Matthew und ich zogen unsere Rennanzüge an und The Stig von „Top Gear“ war mein Stuntfahrer, was das Lustigste überhaupt ist! Er fuhr mit mir mit Vollgas im McLaren auf der Rennstrecke von Brands Hatch, das war der größte Spaß meines Lebens.

Durftest du auch selbst fahren?

Asha: Ich hatte ich eine Fahreinheit mit einigen Leuten vom McLaren-Team und fuhr mit etwa 8 km/h (lacht) auf einem kleinen Parkplatz in einem McLaren herum. Mein Vater und mein Bruder waren so neidisch und sagten beide: „Wie kannst du nur? Wie konntest du einen McLaren fahren?“

Musstest du für den Film sonst irgendwelche Trainings absolvieren?

Asha: Ich hatte gleich zu Beginn eine Stunt-Einheit in einem MMA-Studio und kann mich noch gut daran erinnern, wie verängstigt ich war. Als ich reinging, waren überall diese furchteinflößenden, durchtrainierten Leute beim Boxen und ich dachte nur so: Ich kann das, ich kann das (lacht).

Was war der lustigste oder besonderste Moment der Dreharbeiten?

Asha: Teneriffa war unglaublich – wir waren dort für die ersten zwei Drehwochen. Ein lustiger Moment, an den ich mich erinnere, war nicht wirklich am Set, sondern in diesem Nachtclub auf Teneriffa namens Papa Gyo. Das ganze Team beschloss, dass wir am Wochenende vor dem Dreh privat in den Nachtclub gehen und tatsächlich eine Nacht dort verbringen würden. Wir gingen also am Freitag hin, erkundeten die Gegend und drehten dann am Montag dort. Als wir ankamen und die Lichter an waren, war es ganz seltsam wie ein Déjà-vu. Wir sahen uns alle an und sagten: „Irgendwie haben wir das Gefühl, schon mal hier gewesen zu sein…“ (lacht)

Von Teneriffa ging es dann nach London. Wie war es dort?

Asha: Es war so toll. Wir hatten einen Tag, an dem unsere Basis direkt neben BOXPARK in Shoreditch war. Es war so seltsam, mitten im Zentrum einen Film zu drehen. An einem anderen Tag drehten wir in Southwark, zwei Sekunden von Waterloo entfernt. Wir sperrten eine riesige Kreuzung und drehten den intensiven Höhepunkt des Films mit dem Shard als Kulisse. Das war das Unwirklichste überhaupt. Matthew und ich sagten die ganze Zeit: „Was zur Hölle? Das ist unser Job? Wie kann das sein, was wir gerade machen?”

Wie würdest du den Film mit vier Worten beschreiben?

Asha: Sexy, spannend, spaßig und gefährlich.