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The Electric State: Alles zum neuen Netflix-Hit

Am 14. März startet das Retro-Sci-Fi-Abenteuer „The Electric State“ bei Netflix. Bei uns plaudern die beiden Hauptdarsteller Millie Bobby Brown und Chris Pratt über den Film und die Dreharbeiten.

Am 14. März startet das Retro-Sci-Fi-Abenteuer „The Electric State“ bei Netflix. Bei uns plaudern die beiden Hauptdarsteller Millie Bobby Brown und Chris Pratt über den Film und die Dreharbeiten.

 

Was hat euch an dem Projekt besonders gereizt?

Chris Pratt: Das war eines der besten Drehbücher, die ich je gelesen habe! Es basiert zwar auf einer bestehenden Idee, aber es ist so originell, kreativ und einfach wunderschön. Bei so einem Projekt dabei zu sein, nochmal mit den Russo-Brüdern zu arbeiten und dann auch noch mit Millie – von der ich ein riesiger Fan bin – das hat sich einfach nicht wie Arbeit angefühlt.

Millie Bobby Brown: Es gab so viele Gründe! Aber vor allem bin ich schon ewig ein riesiger Fan der Russo-Brüder. Als ich damals mit „Stranger Things“ angefangen habe, haben sie mich mal ans „Avengers“-Set eingeladen – das war für mich der absolute Wahnsinn! Diese Erfahrung hat mich so beeindruckt, dass ich seitdem unbedingt mit ihnen arbeiten wollte. Und als ich dann das Drehbuch gelesen habe, konnte ich einfach nicht Nein sagen.

Wie war die Arbeit mit Chris?

Millie: Ich hab viel Energie und versuche anfangs manchmal, mich ein bisschen zurückzuhalten, wenn ich neue Co-Stars treffe. Aber als ich Chris kennengelernt habe, hat er sich sofort so verhalten, als würde er mich schon ewig kennen. Ich bin an dem Abend nach Hause gekommen und meinte zu meinem Mann: „Das fühlt sich an, als wären Chris und ich schon beste Freunde!“ Er hat mir das Gefühl gegeben, dass ich einfach ich selbst sein kann. Da wusste ich sofort: Die nächsten fünf Monate mit ihm werden großartig (lacht).

Die Russo-Brüder sind bekannt dafür, ihre Darsteller auch viel improvisieren zu lassen. Wie ging es dir damit?

Millie: Ich komme ja eigentlich aus dem Fernsehen und hatte mit Impro bis dahin nicht viel am Hut. Und dann kam ich ans Set, ohne zu wissen, was Chris als Nächstes sagen würde – das war eine echte Herausforderung! Aber es war richtig cool, weil ich dadurch gelernt habe, seine Energie aufzunehmen und zu reagieren. Normalerweise hätte ich gelacht, wenn er eine Zeile spontan geändert hat, aber diesmal habe ich einfach mitgespielt. Das hat mich als Schauspielerin total weitergebracht.

Wie habt ihr eure Charaktere umgesetzt?

Chris: Mich hat der Entwicklungsprozess sehr an die von Peter Quill für „Guardians of the Galaxy“ erinnert. Auch bei Keats konnte ich mich total in die Popkultur meiner Kindheit reinwerfen. Tatsächlich habe ich ihn ein bisschen an meinen alten Nachbarn Kenny angelehnt. Der Typ hatte lange blonde Haare, hat ständig auf seiner Gitarre gejammt und ist auf einem Mini-Trampolin rumgesprungen – in zebragestreiften Stretchhosen, ganz wie David Lee Roth. Er war eigentlich viel zu alt, um mit uns Kids abzuhängen, aber er hat es trotzdem gemacht und war für einfach der coolste Typ der Welt. Und genau diese Erinnerungen an Kenny habe ich in Keats einfließen lassen.

Millie: Ich bin das mittlerweile gewohnt – ich wurde ja mit zehn schon direkt in die 80er geworfen (lacht) und jetzt eben in die 90er. Lustigerweise habe ich noch nie wirklich eine moderne Rolle gespielt. Aber ich liebe alles, was mit den 90ern zu tun hat! Als ich über das Make-up für meine Rolle nachgedacht habe, habe ich einen Lipliner gefunden, der „1994“ hieß – ein wunderschöner, staubiger Braunton. Und ich wusste sofort: Das ist Michelles Farbe! Ich liebe das Make-up, die Haare, den Style – ich bin einfach total besessen von den 90ern!