© Carin Backoff

Das sagt ADDISON RAE…

Nach ihrem letztjährigen Durchbruch mit dem Hit „Diet Pepsi“ releast TikTok-Star Addison Rae in diesem Monat ihr selbstbetiteltes Debütalbum.

… über den Titel

Ich liebe dieses Projekt von ganzem Herzen. Das Album ist wie ein Spiegel, es zeigt meine tiefsten Zweifel und Sehnsüchte, mich selbst besser zu verstehen. Es passt deshalb recht gut, dass es keinen anderen Albumtitel als meinen Namen hat. Es ist eine Sammlung meiner bisher besten Songs. Mein Traum-Cover. Meine Traum-Kollaborationen. Und ich denke auch, dass es mittlerweile nicht mehr notwendig ist, meinen ganzen Namen verwenden zu müssen. Wisst ihr, was ich meine? Ich bin über „Addison Rae“ hinausgewachsen, ab sofort ist es nur noch Addison.

… über TikTok

Ich poste zwar immer noch regelmäßig Videos, aber nicht mehr in dem Ausmaß wie vor ein paar Jahren. Es war für mich ein Sprungbrett. Ich wollte es unbedingt in die Unterhaltungsbranche schaffen, egal wie unrealistisch das anfänglich schien. Schauspielern, singen, tanzen… auf TikTok berühmt zu werden, war nie mein Endziel. Ich habe mein Studium abgebrochen, bin nach Los Angeles zu den Eltern eines Bekannten gezogen und habe es mit TikTok einfach probiert. Ich habe zwischenzeitlich jede bezahlte Kooperationsanfrage angenommen, die reinkam, einfach um Geld zu verdienen. Es gab für mich nur diese eine Chance, deshalb habe ich so viel gepostet. Rückblickend war es eine sehr intensive Zeit, die mir auch viel Spaß gemacht hat. Es gibt auch keine Postings, die ich bereue oder die mir heute peinlich sind. Wenn ich meine alten TikToks sehe, dann sehe ich ein Mädchen, das es um jeden Preis versucht hat. Und ganz ehrlich: Ich habe mit meinen Videos auch nie jemanden verletzt.

… über ihre Musikkarriere

Nachdem ich nach LA gezogen war, begann ich sofort, Schauspiel- und Gesangsunterricht zu  nehmen. Meine erste Single „Obsessed“ (2021) war leider ein Flop. Ich denke immer noch, dass es ein guter Song ist, aber es gab auch viel unkonstruktive Kritik von Leuten, die sich einfach daran störten, dass ein TikTok-Mädchen jetzt auch singt. Ich habe trotzdem nicht aufgegeben, Sessions mit verschiedensten Songwritern gebucht und dabei Charli XCX kennengelernt. Ich weiß nicht, wo ich heute ohne sie wäre, denn sie ist so eine wichtige Mentorin für meine Musik und wie eine große Schwester für mich. Danach habe ich noch Luka Kloser und Elvira Anderfjärd kennengelernt, die schon für Taylor Swift und Ariana Grande produziert haben. Die beiden sind genau auf meiner Wellenlänge und haben mit mir auch das ganze Album geschrieben und produziert.

… über ihren Sound

Ich bin als Tänzerin aufgewachsen, war als Sechsjährige in der Ballettschule und habe zeitgenössischen Tanz und Jazztanz gelernt. Mein Zugang zu Musik war deshalb immer zuerst der Vibe. Welche Gefühle löst welche Musik in dir aus, wie kann man sich dazu bewegen? Musik hat viel mit Energie zu tun. Mir geht es deshalb nicht so um Genres und Musikstile, ich möchte die Leute mit meiner Musik einfach zum Tanzen bringen.