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Interview mit Alohaleyla

Mit zwei Millionen Followern auf TikTok gehört @Alohaleyla zu den erfolgreichsten Content Creatorinnen aus Österreich. Bekannt für ihre
authentischen Sketches und Parodien, hat sie es geschafft, eine echte Verbindung zu ihrer Community aufzubauen. In unserem Interview erzählt sie von ihren Anfängen über ihren Durchbruch bis hin zu ihrer Mission, Social Media zu einem „Safe Space“ zu machen.

Mit zwei Millionen Followern auf TikTok gehört @Alohaleyla zu den erfolgreichsten Content Creatorinnen aus Österreich. Bekannt für ihre authentischen Sketches und Parodien, hat sie es geschafft, eine echte Verbindung zu ihrer Community aufzubauen. In unserem Interview erzählt sie von ihren Anfängen über ihren Durchbruch bis hin zu ihrer Mission, Social Media zu einem „Safe Space“ zu machen.

 

COOL Mädchen: Die erste und wichtigste Frage: Warum hast du eigentlich mit TikTok gestartet?

Alohaleyla: Ich wollte schon immer Videos machen, seitdem ich das erste Mal ein Smartphone in der Hand hatte – da war ich 10 Jahre alt oder so. Mein Handy war schlecht, aber ich habe trotzdem Videos damit gemacht und Werbungen parodiert. Es hat mir einfach voll Spaß gemacht, entertaining zu sein. Dann habe ich YouTuber entdeckt und dachte mir: Das will ich auch machen! Irgendwann habe ich mich getraut.

COOL Mädchen: Kannst du dich an deine ersten Werbevideo-Parodien erinnern?

Alohaleyla: Als ich 10 Jahre alt war, habe ich die Zalando-Werbung parodiert, die mit dem Schrei, falls du dich noch erinnern kannst. Meine Mama stand an der Tür und hat das Paket gebracht. Das war cool.

COOL Mädchen: Du hast mittlerweile über 2 Millionen Follower auf TikTok. Gab es einen Moment, wo du gemerkt hast „Das war das Video, mit dem alles begonnen hat!“?

Alohaleyla: Es ist krass: Manchmal hat man sich voll viel Mühe für ein Video gegeben und denkt, dass es sicher gut ankommen wird, aber dann kommt es nicht so gut an, wie gedacht. Und Videos, die random sind, kommen oft viel besser an. Aber so richtig weiß ich gar nicht mehr, was das beste Video war. Meine Sketches mit Eltern und Kindern kommen super an.

COOL Mädchen: Du machst auch viele Videos über „dieses eine Mädchen“ oder „dieser eine Junge“. Was ist die schlimmste Art von Person, die du parodierst?

Alohaleyla: Die Beliebten in der Klasse – die kennt jeder. Die sind irgendwie beliebt und keiner weiß warum. Es sind nicht unbedingt schlechte Menschen, aber wenn ich das spiele, übertreib ich schon und denk mir von mir selbst: WTF?! In meinen Videos bin ich übertrieben, aber ich selbst bin eigentlich gar nicht übertrieben.

COOL Mädchen: Wie funktioniert der Switch zwischen deiner ruhigen Art und den übertriebenen Charakteren?

Alohaleyla: Ich weiß es selbst nicht genau. Menschen in meinem Umfeld sagen auch: „Das bist nicht du in deinen Videos, du bist im echten Leben so ruhig.“ Aber ich fühle mich einfach wohl vor der Kamera und kann voll aus mir herauskommen.

COOL Mädchen: Was glaubst du, ist das Erfolgsrezept deiner Videos?

Alohaleyla: Viele Videos sind einfach sehr relatable. Menschen erkennen sich darin wieder oder erkennen andere darin wieder. Manchmal ist es einfach lustig – random, etwas, womit man nicht rechnet.

COOL Mädchen: Hast du Tipps für alle, die vielleicht auch mit TikTok starten wollen?

Alohaleyla: Ich dachte anfangs auch: Was mache ich da eigentlich? Das ist peinlich. Aber es ist eigentlich nicht peinlich, wenn man es gerne macht. Man gewöhnt sich dran – man redet nur mit seiner Kamera.

COOL Mädchen: In deiner Instagram-Bio steht „Safe Space“. Was bedeutet das für dich?

Alohaleyla: Safe Space ist sehr wichtig auf Social Media, weil sich viele junge Menschen vergleichen. Social Media wirkt perfekt, obwohl es das nicht ist. Jeder zeigt sich von seiner besten Seite. Ich versuche zu zeigen, dass nicht alles perfekt ist, auch wenn ich Influencerin bin. Es ist okay, nicht immer perfekt auszuschauen.

COOL Mädchen: Warum zeigst du dich nicht mit Beauty Filtern?

Alohaleyla: Ich habe mich selbst eine Zeit lang verglichen und dachte, mit mir ist etwas falsch. Aber es ist nicht so. Auch als Vorbild merkt man, wie schwer es ist, alles perfekt zu zeigen. Warum muss man es dann machen? Keiner ist so.

COOL Mädchen: Was sind deine Tipps für junge Mädels, die sich mit Social Media Vorbildern vergleichen?

Alohaleyla: Man sollte vielleicht weniger auf Social Media sein, obwohl es heutzutage schwer ist. Ich merke selbst: Manchmal brauche ich ein paar Tage ohne Instagram, um nicht immer die „perfekten Menschen“ zu sehen. Mehr Zeit IRL verbringen hilft. Das klingt basic, aber: Vergleiche sind nicht wichtig. Ich habe mich früher mit Freundinnen verglichen – die haben ein besseres Leben, sind schöner, haben mehr Geld. Aber es kommt aufs Innere an. Mein Tipp: Vertraue auf dich selbst und im lebe im Jetzt!

COOL Mädchen: Tipps für Mädels, die mit Content Creation generell starten wollen?

Alohaleyla: Man selbst sein! Auch wenn Content von anderen gut ankommt, wenn das nicht du bist, kommst du nicht gut an, weil es nicht authentisch ist. Authentizität ist extrem wichtig. Menschen merken, wenn du „echt“ bist. Auch wenn es am Anfang nicht gut ankommt, wenn du Spaß daran hast, kommst du irgendwann gut an. Und wenn nicht, dann hattest du wenigstens Spaß. Auch basic, aber: So viele Menschen haben Träume. Es gibt immer welche, die dir sagen, dass der Beruf Influencer keine Zukunft hat. Aber man lebt nur einmal! Wenn es dein Traum und deine Passion ist, solltest du es versuchen. Es ist egal, was andere denken. Du bist die wichtigste Person. Wenn du an dich glaubst, kannst du das schaffen.