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Sind eure 😼 oder euer 🍆 depressiv?

Mal ehrlich, Dating kann mega awkward sein. Vor allem, wenn man nicht mal weiß, wo man überhaupt neue Leute treffen soll. Deshalb hab ich für euch die ultimative Liste gemacht – mit allen Orten, wo‘s wirklich funktionieren kann, und jenen, die ihr euch eher sparen könnt.

Kennt ihr das? Ihr liegt mit eurem Crush im Bett, die Stimmung könnte nicht perfekter sein, aber irgendwie… passiert nichts. Euer Körper macht einfach nicht mit. Oder ihr merkt, dass ihr in letzter Zeit überhaupt keine Lust auf Sex oder Selbstbefriedigung habt. Was ist da los? Wir verraten euch, wie sich Mental Load auf die Lust auswirkt.

Euer Kopf ist der Boss

Die Wahrheit ist: Euer Gehirn ist euer wichtigstes Sexualorgan. Wenn‘s euch mental nicht gut geht, merkt das euer ganzer Körper. Ja, auch eure Genitalien. Stress, Prüfungsangst, Streit mit den Eltern, Probleme in der Schule oder einfach das Gefühl, dass alles zu viel ist: All das kann eure Lust komplett lahmlegen. Vielleicht habt ihr auf TikTok schon mal was von „Mental Load“ gehört. Das bedeutet, dass euer Kopf ständig auf Hochtouren läuft. Ihr denkt an tausend Dinge gleichzeitig. Für sexuelle Lust braucht euer Gehirn aber Entspannung und Platz. Wenn der nicht da ist, schaltet euer Körper in den „Überlebensmodus“ – und Sex ist dann einfach nicht Priorität.

Was passiert im Körper?

Bei chronischem Stress schüttet euer Körper das Stresshormon Cortisol aus. Dieses blockiert die Produktion von Sexualhormonen wie Testosteron und Östrogen. Die Folge? Eure Libido geht in den Keller. Bei Personen mit Penis kann es schwieriger werden, eine Erektion zu bekommen oder zu halten. Bei Personen mit Vulva kann die Scheide weniger feucht werden, und die Lust auf körperliche Nähe sinkt. Das ist übrigens komplett normal und sagt nichts über eure Beziehung oder darüber aus, ob ihr „kaputt“ seid!

Was könnt ihr tun?

Druck rausnehmen! Sex und Lust sind keine Leistungssportarten. Es ist okay, Phasen zu haben, in denen ihr einfach keine oder wenig Lust habt. Sprecht offen darüber mit jemandem, dem ihr vertraut – am besten gleich mit eurem Partner oder eurer Partnerin. Denn allein schon mal auszusprechen, was euch belastet, kann euch helfen.

Self-Care ernst nehmen

Genug Schlaf, Bewegung, Pausen von Social Media, Entspannungstechniken wie Atemübungen oder auch Meditation können helfen, den Kopf freier zu bekommen.

Professionelle Hilfe

Wenn ihr merkt, dass es euch über längere Zeit schlecht geht, holt euch Unterstützung. Bei „Rat auf Draht“ könnst ihr euch zum Beispiel anonym und kostenlos beraten lassen. Keine Sorge, euer Körper ist nicht kaputt. Er reagiert nur auf das, was in eurem Leben gerade abgeht. Und das ist ein Zeichen dafür, dass ihr besser auf euch achten solltet.