Das neue Jahr hat für Überflieger Alexander Eder gleich mal fulminant gestartet: bis Mitte Mai 2026 ist er auf großer „Quer durch die Bank“-Tour durch Österreich, Deutschland und die Schweiz. Bei seinem Tourstopp in Graz haben wir ihn vor das COOL-Mikro gebeten.
Wie würdest du deine Konzerte mit drei Worten beschreiben? Boah das ist total schwierig! Aber ich würd sagen: Explosiv, den-Kopf-abschaltend und sich-selber-auf-den-Arm-nehmend (lacht).
Dein unvergesslichstes, lustigstes oder peinlichstes Tour-/Live-Erlebnis? Es hat schon sehr, sehr viele witzige, lustige Momente gegeben. Ich würde sagen, es war der Moment beim Tourstart nach der Bühne, als ich realisiert habe, dass alles funktioniert hat. Da ist eine riesengroße Last abgefallen und mir sind ein paar Tränen runtergekullert – einfach voll schön!
Welche drei Dinge dürfen backstage keinesfalls fehlen? Hmm… meine Crew, was Gutes zu essen und natürlich die Outfits!
Wer sind deine Vorbilder bzw. von wem lässt du dich inspirieren? Robbie Williams, SDP, Linkin Park.
Mit wem würdest du gerne mal zusammenarbeiten? Mein größter Traum war es, mit SDP einen Song zu machen. Den hab ich letztes Jahr erfüllt bekommen. Das war eine Riesenehre und ist bis heute für mich total surreal! Einfach a vui schene G‘schicht! Ich wäre aber auch wahnsinnig gerne mal mit Robbie Williams im Studio.
Wie verbringst du die Zeit auf Tour? Wir packen alle selbst mit an! Zuerst kommt man zur Location und dann wird alles aufgebaut und abgeklärt. Danach wird gegessen, wir drehen coole Reels für Social Media und dann ist der Tag eigentlich auch schon wieder vorbei – dann geht‘s ab auf die Bühne! Danach noch zwei bis drei Stunden lang Autogramme geben und dann völlig fertig ins Bett.
Welche Serien schaust du auf Tour? Ich schaue gerade „Breaking Bad“, aber auf Tour ist leider gar keine Zeit für Serien.
Was ist dein liebster Tour-Snack? Instant Noodles! Deren Logo haben wir sogar auf unseren Crew-Outfits aufgenäht!
Habt ihr ein Ritual, bevor ihr auf die Bühne geht? Wir gehen als Band ganz klassisch zusammen und machen etwas, das ich gerne „Reality Check“ nenne. Da machen wir uns nochmal bewusst, dass wir hier vor wenigen Jahren noch Straßenmusik gemacht und mittlerweile schon fast 200 Konzerte gespielt haben und wie geil es ist, dass wir das alles machen dürfen! Wir gehen nochmal in uns, erden uns, dazu ein paar Motivationsworte, sagen etwas von Herzen, da wird‘s immer sehr emotional. Dann nochmal durchschnaufen und ab auf die Bühne!
Welchen Song performst du live am liebsten und warum? „Ich denk an dich“, da geht wirklich immer sowas von die Party ab! Da wird immer so eskaliert und da haben wir auch den geilsten Pyroshot der ganzen Tour.
