© Robert Wunsch

Mike Singer: „Der Kontakt zu meinen Fans fehlt mir sehr!“

Im Frühjahr war er bei „The Masked Singer“, am 20. November erscheint sein neues Album „Paranoid!?“ und ab Jänner 2021 ist Mike Singer auch noch als jüngster DSDS-Juror aller Zeiten im Einsatz. Wie er das alles unter einen Hut bringt, erzählt uns der deutsche Popstar im Interview.

Im Frühjahr war er bei „The Masked Singer“, am 20. November erscheint sein neues Album „Paranoid!?“ und ab Jänner 2021 ist Mike Singer auch noch als jüngster DSDS-Juror aller Zeiten im Einsatz. Wie er das alles unter einen Hut bringt, erzählt uns der deutsche Popstar im Interview.

 

Cool: Du bist mit deinen vielen Projekten ziemlich im Stress. Wie viel Zeit zum Ausschlafen oder Chillen bleibt dir momentan?

Mike Singer: Viel Zeit zum Ausschlafen gibt es um ehrlich zu sein nicht, aber ich freue mich in diesen Zeiten so viel zu tun zu haben. Ich denke, jeder Mensch hat mal Tage an denen er chillen möchte, das ist bei mir nicht anders, aber grundsätzlich gebe ich immer gerne Vollgas. Aber klar, ab und zu brauche auch ich mal einen ruhigen Tag.

Cool: Unabhängig von der Pandemie, war das Jahr 2020 für dich persönlich eigentlich alles andere als ein Flop. Im Frühjahr warst du bei „The Masked Singer“ und beim „Free ESC“ und jetzt released du dein neues Album und bist auch noch Juror bei DSDS. Wie blickst du auf das Jahr zurück?

Mike: Naja, abgesehen von all den TV-Produktionen, die ich dieses Jahr mitmachen durfte, war das Jahr nicht so toll. Ich wollte eigentlich eine große Tour spielen, wollte Videos in Amerika drehen und vielleicht auch etwas länger dort bleiben, um Musik zu machen. Es gab sehr viele Planänderungen, ich selbst hatte auch Corona und war eine lange Zeit „eingesperrt“, weil ich mich mit keinem treffen wollte. Das waren alles Dinge, die mich sehr traurig gemacht haben. Natürlich ist dann so eine Zeit wie DSDS das komplette Gegenteil, weil wir dort richtig viel Spaß haben. Irgendwie ist das auch ein bisschen ein Ersatz für meine abgesagte Tour, allerdings kann man das trotzdem nicht richtig vergleichen. Der Kontakt zu meinen Fans fehlt mir sehr!

Cool: Vor wenigen Woche haben die Dreharbeiten zu den DSDS-Castings begonnen, unter anderem sogar auf einem Schiff. Wie waren die ersten Drehs und wie gut verstehst du dich mit der Jury?

Mike: Die Dreharbeiten für die 18. Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“ laufen sehr gut, die Jury versteht sich super und wir harmonieren gut miteinander. Und die Kandidaten, ich verspreche es euch, sind der Knaller!

Cool: Wie war das eigentlich mit DSDS? Hat dich RTL einfach angerufen (lacht)? Musstest du überlegen oder war für dich sofort klar, dass du das machen wirst?

Mike: Sie haben tatsächlich einfach angerufen (lacht). Ich war zu der Zeit gerade mit meiner Band im Urlaub und plötzlich bekam ich den Anruf, ob ich denn in der kommenden DSDS-Staffelnicht Juror sein möchte. Ich habe mich tierisch darüber gefreut und direkt Ja gesagt – also Zeit zum Nachdenken habe ich keine gebraucht.

Cool: Was für eine Art Juror bist du?

Mike: Ich bin auf jeden Fall ehrlich und versuche eine gutgemeinte Meinung abzugeben. Also ich gebe den Kandidaten das mit, was ich hören wollte, wenn ich in ihrer Position wäre…

Cool: Zusätzlich zu deinen TV-Engagements, hast du auch noch ein neues Album aufgenommen. War das geplant – immerhin hast du erst voriges Jahr ein Album veröffentlicht – oder hattest du durch Corona so viel Zeit, dass sich das neue Album einfach ergeben hat?

Mike: Ich hatte durch Corona auch sehr viel Zeit zum Musik machen, das stimmt schon, aber eigentlich schreibe oder produziere ich immer neue Songs, egal wie viel ich zu tun habe. In dem neuen Album steckt sehr viel Emotion und Liebe.

Cool: Inwiefern unterscheidet sich „Paranoid!?“ vom letztjährigen „Trip“?

Mike: Das neue Album kann man überhaupt nicht mit der „Trip“-Platte vergleichen. Es ist etwas ganz anderes! Ich bin reifer und erwachsen geworden und ich denke, dass man das vor allem in den Texten hört.

Cool: Du hattest in deiner Musik schon immer Hip-Hop-Einflüsse. Für dein neues Album hast du nun sogar mit Dardans Produzent Meju und den Deutschrap-Legenden Djorkaeff & Beatzarre (Bushido, Shindy, Sido, Capital Bra, Samra) zusammengearbeitet. Worauf dürfen wir uns musikalisch freuen?

Mike: Auf ganz, ganz, ganz vieles! Wir haben auf dem Album mit völlig neuen Sounds experimentiert. Es gibt Urbanes, Poppiges, aber auch Balladen. Da ist für jeden etwas dabei.

Cool: Wie viel Deutschrap oder Hip-Hop steckt generell in Mike Singer? Hast du ganz früher selbst mal zu rappen probiert und gibt es aktuelle Acts, die du besonders feierst?

Mike: Ich habe schon immer sehr gerne Rap gehört und im Laufe meiner Musikkarriere auch einige Rapper kennenlernen dürfen, wie zum Beispiel Summer Cem oder Kay One, mit dem ich ja auch den gemeinsamen Track „Alles an dir“ für das „Deja Vu“-Album aufgenommen habe. Natürlich haben auch viele andere Rapper beziehungsweise Hip-Hop im Allgemeinen meine Musik mitbeeinflusst, da ich selbst gerne Rap höre. Aber es ist nur eines von vielen Genres, das mich inspiriert. Und ob ich selbst schon mal gerappt habe? Fans, die schon auf Konzerten von mir waren, wissen, dass ich auf der Bühne gelegentlich zum Spaß rappe (lacht).