In den USA gibt’s „The D’Amelio Show“ bereits auf Hulu zu sehen, im Oktober kommt die neue Realityshow endlich auch zu uns und läuft ab dem 13. Oktober auf Disney+ Star. Wir waren bei einem exklusiven Zoom-Meeting mit Charli & Dixie mit dabei und haben für euch die wichtigsten Infos zur Show.
Was sollen die Zuseher von der Show mitnehmen?
Charli: Ich hoffe, dass uns die Leute nach der Show etwas besser verstehen und in Zukunft nicht mehr jedes kleinste Gerücht glauben. Ich hoffe, dass ihr in den acht Folgen nicht nur seht was für ein verrücktes Leben wir haben, sondern auch, dass wir wirklich jeden Tag versuchen, dazuzulernen und besser damit umzugehen. Die Pubertät ist ohnehin eine tagtägliche Challenge und bei mir kommt noch all das andere dazu. Man lernt jeden Tag etwas Neues, ich versuche, dieses ganze Business zu verstehen und alles unter einen Hut zu kriegen, aber dabei trotzdem glücklich zu bleiben, den Familienzusammenhalt aufrecht zu erhalten und mit mir selbst im Reinen zu bleiben. Wie reagiere ich richtig, wie schaffe ich es, all die Einflüsse und Kommentare nicht mein Leben beeinflussen zu lassen?
Dixie: Natürlich hat sich sehr viel verändert, aber vieles davon ist „außerhalb“. Wir sind nach wie vor eine Familie. Und das sieht man in der Show. Wir hängen ab, machen Späße und verbringen viel Zeit zusammen, dadurch fühlt sich all das meiner Meinung nach nicht ganz so drastisch an.
Wo zieht ihr die Grenze: Was zeigt ihr und was nicht?
Dixie: Charli behält vieles privat und hält sich eher mal bedeckt, aber bei mir ist das Problem, dass ich einfach nicht meine Klappe halten kann (lacht). Ich verrate und zeige auf meinen Kanälen deshalb oft mehr, als mir liebt ist. Mir ist in der Show zum Beispiel unabsichtlich ein Name rausgeplatzt, der zum damaligen Zeitpunkt – die Serie wurde ja schon vor vielen Monaten gefilmt – noch nicht öffentlich war. Aber wie gesagt, ich rede sehr viel (lacht).
Charli: Ich habe nach wie vor viele Freunde von damals, also aus der Zeit bevor ich berühmt war. Schulkollegen, Bekannte und mit denen treffe ich mich auch heute noch. Viele davon wollen aber gar nicht, dass man öffentlich ihr Leben zeigt. Sie wollen keine Social-Media-Influencer sein und lieber ein privates Leben führen, deshalb würde ich von ihnen nie etwas zeigen. Ich selbst bin zu meinen Fans völlig offen und ehrlich, aber manche Dinge behalte ich trotzdem besser für mich.
Filmkamera statt Smartphone-Frontcam: War das eine Umstellung?
Charli: Es war im ersten Moment schon sehr eigenartig. Es ist ja nicht nur die Art der Kamera, weil mit den Handys filmen wir uns ja vorrangig selbst, aber für die Show waren da plötzlich Kamera- und Produktionsteams. Ich war am Anfang etwas besorgt, dass das super weird wird, aber nach ein paar Tagen habe ich die Leute um mich gar nicht mehr bemerkt. Ich weiß, das klingt komisch und ihr werdet es nicht glauben, aber es ist tatsächlich so.
Habt ihr die Show angeschaut? Gab es etwas, das euch überrascht hat oder das ihr nicht voneinander wusstet?
Charli: Um ehrlich zu sein, war ich von Dixies Zugang zur Musik sehr begeistert. Sie hat eine große Leidenschaft dafür, die ich aber gar nicht so mitbekomme, weil ich ja nicht mit ihr im Tonstudio bin. Sie in ihrem kreativen Prozess zu beobachten, hat mich wirklich fasziniert und ich sehe beziehungsweise höre ihre Musik seither auf jeden Fall ein bisschen anders.
Dixie: Charli ist in der Show sehr offen und hat ihren Emotionen freien Lauf gelassen, zum Beispiel weil sie vor lauter Stress keine Zeit mehr zum Tanzen hatte. Wir sehen uns nicht täglich und reden generell selten über Negatives miteinander, deshalb fand ich es schon sehr spannend, zu sehen, wie sie mit all dem Stress umgeht. Ich bin richtig stolz auf sie.
