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Über Verhütung sprechen – so gelingt es dir!

Sexualität ist ein Thema, über das Mädchen gerne (zu viel) schweigen. Die Gründe dafür sind unterschiedlich: Scham, Angst vor Verurteilung oder Unverständnis anderer, oder auch die eigene Unsicherheit. Doch über Sex und alles, was dazugehört, zu sprechen, ist unglaublich wichtig. Ein Beispiel dafür ist Verhütung – spricht man darüber nicht, kann das tatsächlich dramatische Folgen haben. Doch egal, ob mit dem Partner, den Eltern oder Freundinnen, das Thema anzusprechen ist nicht leicht. Wir haben ein paar Tipps zu den verschiedenen Problemen für dich vorbereitet, die aufkommen können, wenn man über Verhütung reden möchte, damit es in Zukunft reibungsloser funktioniert!

Sexualität ist ein Thema, über das Mädchen gerne (zu viel) schweigen. Die Gründe dafür sind unterschiedlich: Scham, Angst vor Verurteilung oder Unverständnis anderer, oder auch die eigene Unsicherheit. Doch über Sex und alles, was dazugehört, zu sprechen, ist unglaublich wichtig. Ein Beispiel dafür ist Verhütung – spricht man darüber nicht, kann das tatsächlich dramatische Folgen haben. Doch egal, ob mit dem Partner, den Eltern oder Freundinnen, das Thema anzusprechen ist nicht leicht. Wir haben ein paar Tipps zu den verschiedenen Problemen für dich vorbereitet, die aufkommen können, wenn man über Verhütung reden möchte, damit es in Zukunft reibungsloser funktioniert!

Über Verhütung sprechen mit… FREUNDINNEN!

WENN Sex ist deinem Freundeskreis ein Tabuthema ist

Über Sex – und damit auch über Verhütung – zu sprechen ist für viele nicht einfach, deswegen wird oft sogar unter Freundinnen nicht darüber gesprochen. Doch dieses Tabu kann man brechen – und höchstwahrscheinlich werden dir deine Freundinnen sogar dankbar sein, wenn du in dieser Hinsicht den ersten Schritt wagst. Ein guter Weg, um das Thema einzuleiten, wäre etwa, nach den Erfahrungen der anderen zu fragen. „Hey, nimmst du die Pille eigentlich? Wie geht es dir damit?“ wäre zum Beispiel ein Weg, ein Gespräch darüber einzuleiten.

WENN deine Freundinnen keine Erfahrung haben

In manchen Fällen werden Themen rund um Sex im Freundeskreis auch deshalb vermieden, weil noch nicht alle dieselben Erfahrungen gemacht haben. Das heißt jedoch nicht, dass man nicht darüber sprechen darf – im Gegenteil! Deine Freundinnen freuen sich bestimmt darüber, zu hören, was du schon erlebt hast. Und nur, weil sie noch nicht benötigt wurde, heißt das auch nicht, dass
sich jene Freundinnen nicht trotzdem schon mit Verhütung beschäftigt haben!

…dem Partner/der Partnerin!

WENN dein Freund kein Kondom möchte

„Du nimmst doch eh die Pille“ oder „Mit Kondom ist es nicht so angenehm“. Kommentare dieser Art haben die meisten Mädchen von ihren Sexpartnern schon gehört. Lass dich darauf nicht ein und mach ihm in einem Gespräch klar, dass ein Kondom nicht nur eine doppelte Absicherung vor einer Schwangerschaft ist – denn auch die Pille bietet keinen hundertprozentigen Schutz – und es vor allem, anders als andere Formen der Verhütung, auch vor sexuell über- tragbaren Krankheiten, schützt.

WENN deine Partnerin denkt, Verhütung sei nicht notwendig

Bei lesbischem Sex ist eine Schwangerschaft auszuschließen. Das bedeutet jedoch nicht, dass das Thema Verhütung automatisch vom Tisch sein sollte – denn sogenannte STDs (Sexually Transmitted Diseases) wie Hepatitis oder Syphilis können trotzdem weitergegeben werden. Hier schaffen zum Beispiel Lecktücher Abhilfe. Rede mit deiner Freundin darüber und wie ihr künftig verhüten möchtet.

…deinen Eltern!

WENN sie noch nie mit dir über Sex gesprochen haben

In den allermeisten Fällen kommen Eltern früher oder später auf ihre Kinder zu,
um mit ihnen über Sex und allen Dingen voran über Verhütung zu sprechen. Doch manchmal haben Mama und Papa selbst Scheu, dieses Thema anzusprechen. In Wahrheit macht sie das Thema oft genauso nervös wie dich. Ähnlich wie deine Freundinnen sind sie dir höchstwahrscheinlich dankbar, wenn du mit deinen Fragen auf sie zukommst.Trau dich einfach!

WENN du dir die Pille verschreiben lassen willst

Eines vorweg: In Österreich benötigst du nicht die Zustimmung deiner Eltern, um hormonelle Verhütungsmittel einzunehmen, sondern lediglich ein Rezept vom Frauenarzt.Trotzdem ist es verständlich, mit der eigenen Mutter über weibliche Verhütungsmethoden sowie die Wahl des Frauenarztes reden zu wollen. Offenheit und Ehrlichkeit währt am längsten und obwohl es schwierig ist, lohnt es sich auch hier, den ersten Schritt zu wagen und deiner Mama zu zeigen, dass du verantwortungsvoll an die Sache herangehst und dirVerhütung wichtig ist.