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Kathi testet’s: #NoSugar für ein besseres Hautbild?

Ich bin 27 Jahre alt und seit meiner Pubertät habe ich immer wieder mit unreiner Haut zu kämpfen – mal mehr, mal weniger. Nach Weihnachten war’s bei mir aber besonders schlimm. Ich habe während der Feiertage gefühlt mein eigenes Körpergewicht in Keksen und anderen Süßigkeiten verdrückt. Meine Haut reagiert auf solche „Zucker-Fresskalationen“ ziemlich schnell mit Pickel-Alarm. Weil ich mit Anti-Pickel-Cremes aus der Drogerie leider weniger gute Erfahrungen gemacht habe und während der Omikron-Welle nicht unbedingt sofort zum Arzt wollte, habe ich im Internet recherchiert, was ich gegen meine Unreinheiten tun kann. Ganz egal, auf welcher Seite ich gelandet bin, die Reduktion von Zucker war immer ein großes Thema. Ganz ohne ärztliche Beratung wollte ich dieses Experiment dann doch nicht machen.

Ich bin 27 Jahre alt und seit meiner Pubertät habe ich immer wieder mit unreiner Haut zu kämpfen – mal mehr, mal weniger. Nach Weihnachten war’s bei mir aber besonders schlimm. Ich habe während der Feiertage gefühlt mein eigenes Körpergewicht in Keksen und anderen Süßigkeiten verdrückt. Meine Haut reagiert auf solche „Zucker-Fresskalationen“ ziemlich schnell mit Pickel-Alarm. Weil ich mit Anti-Pickel-Cremes aus der Drogerie leider weniger gute Erfahrungen gemacht habe und während der Omikron-Welle nicht unbedingt sofort zum Arzt wollte, habe ich im Internet recherchiert, was ich gegen meine Unreinheiten tun kann. Ganz egal, auf welcher Seite ich gelandet bin, die Reduktion von Zucker war immer ein großes Thema. Ganz ohne ärztliche Beratung wollte ich dieses Experiment dann doch nicht machen.

Der Mediziner Dr. Bernhard Fischer hat mir erklärt, warum sich Zucker negativ auf unser Hautbild auswirkt:

„Zucker an sich macht die Haut nicht automatisch unrein. Aber zu viel Zucker wird zu Fett und Fett steigert die Talgproduktion, was zu unreiner Haut führen kann. Schokolade gilt oft als besonders ‚schädlich‘. In Milchschokolade stecken, neben dem vielen Zucker, auch Milchproteine, die gewissen Hormonen ähneln, die zu unreiner Haut führen können – wie zum Beispiel auch das Hormon Testosteron für Unreinheiten verantwortlich sein kann. Wer nicht auf industriell verarbeiteten Zucker zurückgreifen will, nutzt oft Fruchtzucker, aber auch hier ist Vorsicht geboten. HFC (High Fructose Corn Syrup) ist ein billiger Fruchtzucker und viel günstiger als Glucose und kommt deshalb in den meisten zuckerhaltigen Getränken vor. HFC ist sehr ungesund und sollte auch so gut es geht vermieden werden. Generell kann man deshalb schon sagen, dass eine zuckerreduzierte Ernährung sich sehr positiv auf das Hautbild auswirken kann.“

GOOD TO KNOW: Die WHO empfiehlt täglich nicht mehr als 50 g Zucker zu konsumieren. Das kann ganz schön schwierig werden, wie die Tabelle zeigt:

1 Glas Limonade (250 ml) …………………bis zu 32,5 g
1 Becher Fruchtjoghurt (70 –250 g) …..bis zu 36 g
1 Portion Frühstückscerealien (30 g) …bis zu 13 g

Mein Experiment startet

Ganz nach dem Motto #NewYearNewMe habe ich am 01. Jänner 2022 mein Experiment gestartet. Ich habe Süßigkeiten komplett von meinem Speiseplan verbannt und auch keine gezuckerten Getränke mehr getrunken. Obst war erlaubt. Am Abend davor hatte ich mir natürlich noch mal Vollgas Zucker reingeballert, damit mir der „Entzug“ leichter fällt. Ich bin ehrlich, die ersten drei Tage waren ganz schön hart. Ich hatte ständig Lust auf etwas Süßes und war an diesen Tagen auch schnell gereizt. Danach wurde es immer besser. Obst, vor allem Äpfel mit etwas Zimt, haben mir in der ersten Zeit sehr geholfen.

Erste Erfolge

Nach rund drei Wochen habe ich die ersten Erfolge bemerkt. Meine Haut war zwar noch lange nicht rein oder schön, aber die schlimmsten Entzündungen hatten sich tatsächlich zurückgebildet. Meine Pflegeroutine habe ich in dieser Zeit aber natürlich nicht verändert – nur meine Ernährung.

Harte Tage

Während meiner Periode hat sich mein Hautbild wieder verschlechtert. Der hormonbedingte Einbruch hatte mich aber nicht überrascht. Was mich aber überrascht hat, war, wie schnell sich meine Haut danach verbessert hat. Mitte Februar hatte ich „Die Haut meines Lebens“, falls man das so sagen kann. Klar, war sie auch da nicht hunderprozentig rein, aber so gute Haut hatte ich seit gefühlten Ewigkeiten nicht.

Mein Fazit

Rund eineinhalb Monate lang habe ich so gut es ging auf Süßigkeiten und gezuckerte Getränke verzichtet. Klar, ging das nicht immer, aber ich habe wirklich mein Bestes gegeben. Tatsächlich hat sich mein Hautbild seit dem Jahreswechsel stark verbessert. Was sich noch verbessert hat? Mein Energie-Level. Ich habe das Gefühl, dass ich seit diesem Experiment mehr Energie habe. Ich bin nicht mehr so träge und fühle mich in meinem Körper allgemein wohler. Das bedeutet jetzt nicht, dass ich nie mehr naschen werde oder auch zukünftig komplett auf Zucker verzichten werde, aber ich habe durch dieses Experiment einen bewussteren Umgang mit Zucker gelernt. Dennoch solltest du bei Hautproblemen immer einen Arzt aufsuchen. Auch wenn der Verzicht auf Zucker helfen kann, ersetzt das eine medizinische Behandlung bei starken Unreinheiten natürlich nicht.