© Netflix/Bernd Spauke

„Buba“: Netflix kündigt HTSDO(F)-Film an!

Buba war einmal – oder doch nicht? Der beliebte Kleinkriminelle aus „How To Sell Drugs Online (Fast)“ kehrt am 03. August für seinen eigenen Prequel-Film zurück.

Buba war einmal – oder doch nicht? Der beliebte Kleinkriminelle aus „How To Sell Drugs Online (Fast)“ kehrt am 03. August für seinen eigenen Prequel-Film zurück.

Dass die Welt der erfolgreichen Serie „How to Sell Drugs Online (Fast)“ eine sein könnte, in der sich noch weitere Geschichten erzählen lassen, war eigentlich allen Beteiligten immer klar. „Wenn man, wie in diesem Fall, enormen Spaß bei einem Projekt hat, dann werden schnell neue Ideen hin- und hergeworfen. Natürlich auch Prequel- und Sequel-Ideen mit Figuren, die besonders gelungen, aber eher zu kurz gekommen waren“, meint Regisseur Arne Feldhusen, der an allen drei Staffeln der Serie beteiligt war. „Man kommt auf die abstrusesten Ideen.“

Sich nun mit „Buba ausgerechnet noch einmal dem ebenso schlichten wie unberechenbaren Kleinkriminellen mit den blondierten Haaren und dem Schnurrbart zu widmen, der in der Kleinstadt Rinseln anfangs die Drogengeschäfte in der Hand hatte, lag in jedem Fall nicht nahe. Schließlich findet die Figur bereits am Ende der ersten Staffel ein einigermaßen spektakuläres Ende – und Darsteller Bjarne Mädel gefiel genau das. „Dass Buba sich am Ende der ersten Staffel erschießt, war für mich eigentlich einer der wichtigsten Gründe, die Rolle anzunehmen“, erinnert sich der Schauspieler. „Ich hatte keine große Lust auf noch eine weitere feste Serienrolle. Deswegen war ich froh, dass diese klein, aber fein war. Jemanden zu spielen, der so naiv und skurril, aber auch so aggressiv ist, war eine tolle Aufgabe.“

Doch diese Nebenrolle, für die Mädel bloß sieben Drehtage vor der Kamera stand, hinterließ Eindruck – bei den Macher*innen und beim Publikum gleichermaßen. „Als alles im Kasten war, dachte ich mir damals schon, dass man vielleicht doch noch ein bisschen mehr daraus hätte machen können, weil es wirklich eine Rolle war, die uns allen viel Spaß gemacht hat“, sagt Mädel. „Die Figur war so außergewöhnlich, dass sie den Zuschauer*innen in Erinnerung blieb. Wann sieht man schon mal jemand, der einen Igel mit bloßer Hand kaputt haut?“ Und Feldhusen ergänzt: „Wenn eine Figur so originell ist, dass sie nur ein paar wenige Auftritte braucht, um sich unvergesslich zu machen, dann wünscht man sich natürlich, dass man sie mal auf einer längeren Reise begleiten darf.“

Diese Reise führt nun in „Buba“ zurück in die Vergangenheit, in eine Zeit lange vor seiner Gangsterkarriere in Rinseln, in der der Titelheld den tragischen Unfalltod seiner Eltern noch immer nicht verwunden hat. Und in der er meint, sich für seinen Bruder Dante (Georg Friedrich) opfern zu müssen, und sich selbst nichts Gutes zugesteht, sondern den eigenen Alltag lieber so unangenehm wie möglich gestaltet. „Was die Figur in unserem Film unter anderem ausmacht, ist ein nicht geklärtes Verhältnis zur Gewalt. Damit seinem Bruder nichts passiert, übt Buba gezwungenermaßen Gewalt aus und lässt viel Brutales über sich ergehen“, erklärt der Regisseur. „Damit spielt Bjarne eine äußerst vielschichtige Figur, nimmt ihr aber, bei aller Authentizität, nie die Leichtigkeit.“

Über „Buba“

Buba heißt eigentlich Jakob Otto und hat ein Problem: Immer wenn es ihm zu gut geht, passiert kurz darauf irgendetwas Schreckliches. Seit dem tragischen Unfalltod seiner Eltern glaubt Jakob fest daran, alle guten Gefühle in seinem Leben ausgleichen zu müssen. Gemeinsam mit seinem Bruder Dante hat er deshalb ein System entwickelt, um seinen Alltag so unangenehm wie möglich zu gestalten. Über dreißig Jahre funktioniert das ganz gut, doch dann passiert etwas, mit dem niemand gerechnet hat: Der Kleinstadt-Verbrecher verliebt sich. Und mit Jakobs Gefühlen wachsen auch seine Probleme…

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