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Aber bitte, Mama… diskutieren, aber richtig!

9 Tipps, wie du deine Ziele bei deinen Eltern durchsetzt und dabei fair und erwachsen argumentierst.

9 Tipps, wie du deine Ziele bei deinen Eltern durchsetzt und dabei fair und erwachsen argumentierst.

 

1. Ziele setzen

Du weißt genau, was du willst? Perfekt, denn deine Ziele sind keine Visionen, sondern feste Absichten. Egal, was du mit deinen Eltern besprechen willst, versuche ihnen zu vermitteln, dass dein Bestreben kein spontaner Gedanke ist, sondern dein Anliegen wichtig für dich ist.

2. Standpunkt erläutern

Für Erwachsene ist es manchmal schwierig, sich einzugestehen, dass aus ihrem Kind ein Teenager geworden ist – mit eigenen Vorstellungen, Bedürfnissen und Zielen. Versuche im Gespräch mit Mama und Papa zu erklären, warum das Thema für dich relevant ist und inwieweit du dir von ihnen Unterstützung wünschst.

3. Alles easy

Bleibe klar und deutlich, verstricke dich nicht in zu viele Erklärungen. Deine Aussagen hältst du am besten kurz und prägnant – bringe auf den Punkt, was du denkst und versuche souverän und verständlich zu argumentieren. So wissen deine Eltern gleich, um was es geht und können dich besser verstehen.

4. Stay cool

Explosionsgefahr? Nimm die Emotion raus und versuche relaxt zu bleiben. Manchmal wird aus einem Gespräch schnell ein handfester Streit – und am Ende bist du keinen Schritt weitergekommen als beabsichtigt. Auch, wenn die Diskussion hitzig wird – bleibe cool und lasse dich nicht von deinen Gefühlen zum Ausrasten verleiten! Coolness lässt dich gleich viel reifer wirken.

5. Faktencheck

Begründungen und Fakten untermauern deine Argumente. Lege dir deshalb vorab Gründe zurecht, die deine Aussagen bekräftigen. Sei aber auch ein aufmerksamer Zuhörer und höre dir die Gegenargumente deiner Eltern an.

6. Zur richtigen Zeit, am richtigen Ort

Lieber nicht zwischen Tür und Angel – plane genügend Zeit und Raum ein, um mit deinem Anliegen rauszurücken. Ein ruhiges, gemütliches Umfeld ist spitze, entspannte Gemüter und gut gelaunte Eltern bringen mehr Verständnis und Offenheit hervor.

7. Ich-Botschaften senden

Schildere nur aus deiner Perspektive und stelle deine Wahrnehmung in den Mittelpunkt. Damit vermeidest du, dass deine Eltern in eine Abwehrhaltung gedrängt werden. Bleibe beim „Ich“ – so gewinnst du ein offenes Ohr.

8. Kompromisse eingehen

Sei bereit, auch einen Schritt auf deine Eltern zuzugehen und kleine Zugeständnisse zu machen. Wenn du für Vorschläge offen bleibst, fällt es leichter auch mal einen Kompromiss einzugehen.

9. Diskussion: beendet

Egal, wie euer Gespräch ausgeht, gehe freundlich aus der Interaktion. Es ist nicht so verlaufen, wie du es dir vorgestellt hast? Verziehe dich nicht beleidigt in dein Zimmer, sondern bleibe nett und wertschätzend. Es ist ja noch nicht aller Tage Abend, vielleicht unternimmst du einen zweiten Anlauf zu einem anderen Zeitpunkt.