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Das sagt ALEX WARREN…

Mit „Ordinary“ gelang Alex Warren einer der größten Hits des Jahres, am 18. Juli erscheint sein neues Album „You’ll Be Alright, Kid“ mit zehn brandneuen Songs. Bei uns erfahrt ihr, was der Ex-Influencer über TikTok, seine musikalischen Anfänge und seinen Mega-Hit zu sagen hat.

Mit „Ordinary“ gelang Alex Warren einer der größten Hits des Jahres, am 18. Juli erscheint sein neues Album „You’ll Be Alright, Kid“ mit zehn brandneuen Songs. Bei uns erfahrt ihr, was der Ex-Influencer über TikTok, seine musikalischen Anfänge und seinen Mega-Hit zu sagen hat.

… über seine musikalischen Anfänge

Ich wollte immer ein Sänger werden, von dem Tag an, als mir mein Dad meine erste Gitarre gekauft hat – komischerweise habe ich aber erst damit begonnen, selbst Lieder zu schreiben und zu komponieren, nachdem er verstorben war. Musik wurde für mich dann ein Outlet, um mit meinen Schicksalsschlägen klarzukommen. Ich habe geschrieben und geschrieben, aber habe die Songs immer für mich behalten. Eines Tages habe ich mich dann dafür entschieden, ein Video zu posten, in dem ich singe, und es ging viral.

… über seine Social-Media-Karriere

Ich denke, dass ich mittlerweile kein Influencer mehr bin, aber Vine, TikTok, YouTube… all das
war wichtig für mich – nicht nur, weil ich damals keinerlei Perspektiven hatte, nachdem mich
meine Mutter mit 18 aus dem Haus schmiss und ich obdachlos war und in meinem Auto wohnte, sondern auch, weil ich dort meine Musik präsentieren konnte. Das Hype House war für mich wie ein College für Social Media (lacht). Es hat mir gelehrt, wie ich Content erstelle und Menschen begeistern kann. War alles toll, was ich damals im Hype House gemacht habe? Nein, aber ich bereue nichts, sondern bin dankbar für die Erfahrungen. Ich habe Dinge gesagt und getan, die ich heute cringe finde – ich war beispielsweise kein guter Boyfriend, aber bin jetzt deshalb ein besserer Ehemann. Und Social Media nutze ich weiterhin für meine Musik.

… über „Ordinary“

Wir haben den Song im Dezember geschrieben, haben ihn im Jänner angeteast und im Februar veröffentlicht. In der Musikindustrie ist das eine sehr kurze Zeit, aber wir wussten vom ersten Moment an, wie besonders das Lied ist. Es handelt von mir und meiner Frau Kouvr. Wir haben uns vor sechs Jahren kennengelernt, als ich noch in meinem Auto gelebt habe. Es ist selten, die wahre Liebe zu finden, deshalb ist der Song so special für mich. Ich habe meine Plattenfirma für den Release angebettelt. Das Label sagte, dass ich noch stärkere Songs hätte, aber für mich war klar: „Ordinary“ ist DER Song.

… über den religiösen Touch seiner Musik

Ich wurde als Christ erzogen und habe mit meiner Familie viel Gospelmusik gehört, deshalb findet man in meiner Musik bestimmt auch Teile, die von Kirchenmusik inspiriert sind. Ich habe aber eine durchaus komplizierte Beziehung zum Glauben. Nachdem mein Vater gestorben war, habe ich lange Zeit infrage gestellt, warum Gott ihn mir weggenommen hat. Nachdem sich meine Mutter zu Tode gesoffen hat, habe ich wieder alles infragegestellt. Mittlerweile denke ich aber, dass ohne diesen Schicksalsschlägen alles andere auch nicht passiert wäre, ich meine Frau nicht kennengelernt hätte und ich keine Musikkarriere hätte. Ich liebe meine Leben und ich liebe Gott und ich bin dankbar, denn dank der Religion fühle ich mich meinen Eltern trotzdem nahe.

… … über sein neues Album

„You‘ll Be Alright, Kid (Chapter 1)“ habe ich ja bereits vergangenen September veröffentlicht – dieser Teil des Albums erzählt viel von meiner Kindheit und davon, wer ich früher war. Die zehn neuen Songs sind „Chapter 2“ und darüber, wie ich mich weiterentwickle. Wenn man sich das ganze Album von vorne bis hinten anhört, dann weiß man so ziemlich alles über mich, was es zu wissen gibt. Ich habe noch viel vor und viel zu erzählen, aber sollte ich mit „Ordinary“ ein One-Hit-Wonder werden, dann ist das für mich auch okay. Ich mache mir keinen Druck, denn ich hätte nie gedacht, dass ich überhaupt mal einen Hit haben würde.