„Babo – Die Haftbefehl-Story“ ist die Hype-Doku des Jahres, doch kanntet ihr schon folgende Infos?
Die Doku ist ein Riesenerfolg. Allein in der ersten Woche wurde der Film 4,1 Millionen Mal angeschaut und landete damit in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf Platz eins der Netflix-Charts und weltweit (!) sogar auf Platz vier (!!) der nicht-englischsprachigen Wochencharts.
Eigentlich sollte auch Haftbefehls Mutter in der Doku vorkommen, sie sagte aber während der Dreharbeiten kurzfristig via Sprachnachricht ab. Ihr wäre es zu schwergefallen, über ihren verstorbenen Ehemann und den Zustand ihres Sohnes zu sprechen.
Schüler aus Haftbefehls Heimatsstadt Offenbach forderten nach der Doku, die Story des Deutschrappers in den Lehrplan aufzunehmen. Das deutsche Kultusministerium lehnte ab: Die Texte seien antisemitisch, sexistisch, gewalt- und drogenverherrlichend und widersprächen dem Bildungsund Erziehungsauftrag. Der Rapper sei kein Vorbild.
„Babo – Die Haftbefehl-Story“ wurde von Elyas M’Barek („Fack ju Göhte“) produziert.
Haftbefehl verschaffte dem deutschen Kultliedermacher Reinhard Mey („Über den Wolken“) den größten Charterfolg seiner Karriere. Sein Song „In meinem Garten“, der in der Doku vorkommt, schaffte es 55 (!) Jahre nach Release auf Platz 15 in Deutschland und Platz 21 in Österreich – besser platziert war Mey noch nie.
