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Kathi testet’s: Pickel-Patches

Pickel-Notfall? Wer kennt’s nicht, du wachst morgens auf, schaust in den Spiegel und… BOOM!Ein fetter Pickel hat es sich über Nacht auf deinem Gesicht gemütlich gemacht und ist so groß, dass er eigentlich eine eigene Postleitzahl haben müsste. Meistens passiert das genau dann, wenn ein wichtiges Date, eine Party oder Schulfotos anstehen. Auch wenn es noch so verlockend ist: Bloß nicht daran rumdrücken! Die Beautywelt hat eine bessere Lösung, die ich mit 14 auch schon gerne gehabt hätte: Pickel-Patches! Diese kleinen Aufkleber sollen wahre Wunder wirken, indem sie Unreinheiten in wenigen Stunden verschwinden lassen. Aber halten sie, was sie versprechen? Ich hab’s für euch getestet.

Pickel-Notfall? Wer kennt’s nicht, du wachst morgens auf, schaust in den Spiegel und… BOOM!Ein fetter Pickel hat es sich über Nacht auf deinem Gesicht gemütlich gemacht und ist so groß, dass er eigentlich eine eigene Postleitzahl haben müsste. Meistens passiert das genau dann, wenn ein wichtiges Date, eine Party oder Schulfotos anstehen. Auch wenn es noch so verlockend ist: Bloß nicht daran rumdrücken! Die Beautywelt hat eine bessere Lösung, die ich mit 14 auch schon gerne gehabt hätte: Pickel-Patches! Diese kleinen Aufkleber sollen wahre Wunder wirken, indem sie Unreinheiten in wenigen Stunden verschwinden lassen. Aber halten sie, was sie versprechen? Ich hab’s für euch getestet.

Wie funktionieren Pickel-Patches?

Die kleinen Pflaster enthalten meist Hydrokolloid – ein Material, das ursprünglich für medizinische Wundversorgung entwickelt wurde. Es zieht Feuchtigkeit aus dem Pickel und fördert so die Heilung. Meist enthalten die Patches auch noch spezielle Wirkstoffe wie Salicylsäure, Teebaumöl oder Niacinamid, die entzündungshemmend wirken. Zusätzlich ist der Pickel durch den Patch „geschützt“, das heißt, unsere schmutzigen Finger kommen nicht dran und es wird verhindert, dass er sich durch Bakterien noch stärker entzündet.

So wendest du sie richtig an:
1. Gesicht gründlich reinigen und abtrocknen
2. Patch auf den Pickel kleben
3. Mindestens 6 Stunden (am besten über Nacht) einwirken lassen
4. Patch vorsichtig abziehen
5. Staunen, wie viel Eiter der Patch aufgesaugt hat (ja, es ist eklig, aber irgendwie auch befriedigend)

Extra-Tipp: Patches eignen sich am besten für „reife“ Pickel, die bereits einen weißen Kopf haben. Für tiefsitzende, unterhautliche Pickel brauchst du Produkte mit Wirkstoffen, die tiefer eindringen können. Sprich da am besten mit einem Arzt oder einer Ärztin.

HERO MIGHTY PATCH ORIGINAL

Preis: 9,99 €, 24 Stück, ca. 0,42 € pro Patch

Diese Dinger sollen der absolute Star unter den Pickel-Patches sein. Die Mighty Patches sollen in 6 bis 8 Stunden wirken und Unreinheiten absorbieren. Ich muss zugeben, bei einem Preis von fast zehn Euro für 24 Patches war ich erstmal ein bisschen schockiert. Dann hab ich mir aber gedacht: „Wenn die so teuer sind, müssen sie auch gut sein!“ Sie sind im Gegensatz zu anderen Produkten, die ich getestet hab viel dicker, kleben dafür aber auch wirklich super fest auf der Haut. Auch die Wirkung hat mich überzeugt. Die Pickel werden dadurch wirklich reduziert. Mir persönlich sind sie aber dennoch zu teuer.

BALEA ANTI PICKEL PATCHES HAUTREIN

Preis: 2,25 €, 36 Stück, ca. 0,06 € pro Patch

Die beste Option für alle Sparfüchse! Ich liebe diese Patches einfach. Mit Salicylsäure versprechen sie schnelles und punktuelles Austrocknen und transparente Anwendung. Sie sind vegan, parfümfrei und verzichten auf Aluminiumsalze, Paraffine/Mineralöle und Parabene – super für empfindliche Haut! Sie haben zwei unterschiedliche Größen, was mir besonders gefällt. Ich hab das Gefühl, dass die Teile wirklich wirken. Ein kleiner Nachteil, sie sitzen nicht so fest, wie die HERO Patches und lösen sich leider manchmal über Nacht. Trotzdem mein liebstes Produkt – vor allem für den Preis.

SELFIE PROJECT ANTI PIMPLE STARS & HEARTS

Preis: 1,99 €, 20 Stück, ca. 0,10 € pro Patch

Style meets Skincare! Diese süßen Sterne und Herzen machen aus einem Pickel-Notfall ein Fashion-Statement! Mit Inhaltsstoffen wie Teebaumöl, Calendulaöl, Niacinamid und Weißer Weide-Extrakt versprechen sie, Rötungen zu lindern und Unreinheiten zu absorbieren. Ich seh immer mehr Mädels mit solchen Herzchen und Sternchen und find’s mega cool, die Pickel nicht zu verstecken, sondern damit in Szene zu setzen. Aber für mehr taugen die Patches leider nicht. Die Wirkung ist mit den anderen zwei Produkten nicht zu vergleichen. Sie ist ganz okay, aber sicher nicht überragend. Dafür habe ich von anderen Girls viele Komplimente bekommen. Die Jungs haben eher nur geschaut und gelächelt, aber wir stylen uns ja nicht für andere, sondern für uns selbst, und ich find’s ganz cute.

Mein Fazit

Pickel-Patches sind definitiv keine Zaubermittel, die Pickel in Sekunden verschwinden lassen. Aber sie können kleine Wunder wirken, wenn du sie richtig anwendest und ein bisschen Geduld hast. Vor allem helfen sie dabei, nicht an den Pickeln herumzudrücken – und das allein ist schon ein großer Pluspunkt!

Für wen sich welcher Patch eignet:
• Hero Mighty Patch: Wenn du hartnäckige, entzündete Pickel hast und bereit bist, etwas mehr zu investieren.
• Balea Hautrein: Für preisbewusste Pickel-Kämpferinnen mit empfindlicher Haut.
• Selfie Project: Wenn du deine Pickel-Behandlung zum Style-Statement machen möchtest.

DIY-Alternative für Notfälle: Kein Pickel-Patch zur Hand? In absoluten Notfällen kann ein wenig Honig oder ein verdünnter Teebaumöl-Tropfen helfen, Entzündungen zu lindern. Aber Vorsicht: Keine Hausmittel-Experimente mit Zahnpasta oder Backpulver – das kann deine Haut mehr reizen als helfen!