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Das sagen BTS…

Sechs Jahre nach ihrem bis dato letzten Album sind die K-Pop-Superstars endlich zurück! Bei uns lest ihr, was Jin, Suga, J-Hope, RM, Jimin, V und Jung Kook über ihr Comeback und das neue Album „ARIRANG“ zu sagen haben.

Sechs Jahre nach ihrem bis dato letzten Album sind die K-Pop-Superstars endlich zurück! Bei uns lest ihr, was Jin, Suga, J-Hope, RM, Jimin, V und Jung Kook über ihr Comeback und das neue Album „ARIRANG“ zu sagen haben.

… über ihr großes Comeback

Es fühlte sich unglaublich aufregend an, wieder beisammen zu sein. So haben wir uns schon lange nicht mehr so gefühlt. Es war fast ein bisschen wie eine Zeitreise zurück zu unseren Anfängen. Wir waren nervös, unsere Fans zu treffen, weil wir es nicht mehr gewohnt waren. Wir haben nach über sieben Jahren erstmals wieder zusammengewohnt. Nachdem Suga entlassen wurde, sind wir alle gemeinsam in die USA geflogen, haben uns eine Villa gemietet und dort rund zwei Monate lang zusammengewohnt und am BTS-Comeback gearbeitet. Es war schön, aber auch irgendwie strange, plötzlich wieder so viel Zeit miteinander zu verbringen, gemeinsam zu essen und denselben Terminkalender zu haben. Wir sind gemeinsam aufgestanden, haben mitsammen gefrühstückt, waren im Gym, haben zu Mittag gegessen, danach im Studio und nach dem Abendessen sind wir alle mit einem Lächeln im Gesicht schlafen gegangen (lachen).

… über BTS

Obwohl wir zwischenzeitlich jetzt viele Solosachen gemacht haben, fühlte sich dieses Comeback nie erzwungen oder unnatürlich an. Wir haben viel mehr Musik gemeinsam als Gruppe gemacht als jeder einzelne von uns solo, deshalb war es für uns das Natürlichste der Welt. Ganz ehrlich: Wir haben uns als Teenager kennengelernt und sind jetzt bis auf Jung Kook alle in unseren Dreißigern – BTS gibt es seit 15 Jahren, das ist eine lange Zeit. Wir sind weniger eine Gruppe, sondern vielmehr eine Familie. Deshalb war es für uns kein so großer Deal.

… über das neue Album

Wir wollten etwas völlig Neues machen. Wir haben ausführlich und lang darüber gesprochen, dass dieses Album neu klingen sollte. Da wir zeitlich versetzt zum Militärdienst eingezogen wurden, wurden wir auch unterschiedlich entlassen. Die Jungs, die schon früher zuhause waren, haben in der Zwischenzeit bereits an neuen Songs und Konzepten gearbeitet. Jung Kook hat zum Beispiel mit El Guincho („Hooligan“) zusammengearbeitet und war völlig begeistert, wie fresh sein Sound klingt. RM wollte für sein Soloalbum bereits mit Tame Impala was machen, daraus ist schließlich „Merry Go Round“ entstanden. Trends kommen und gehen, alles geht immer schneller und schneller und deshalb war es uns auch so wichtig, etwas Neues zu probieren und Produzenten aus den USA, aus Europa und Lateinamerika mit ins Boot zu holen und nicht einfach ein BTS-Album wie vor fünf Jahren zu machen. Unser einziges Konzept war eigentlich, keines zu haben und einfach zu machen, was uns gefällt.

… über Los Angeles

Los Angeles ist eine sehr kreative Stadt. Wir haben im Laufe unserer Karriere bereits hunderte Songwriter und Produzenten kennengelernt und die meisten von ihnen leben in Los Angeles und haben uns immer damit geteasert, wie toll und fantastisch das Leben in L.A. doch sei. Wir waren zwar schon dort, aber hatten noch nie in Los Angeles gelebt, deshalb haben wir uns dafür entschieden, für dieses Album gemeinsam nach L.A. zu ziehen. Es gibt so viele musikalische Leute dort, aber auch das Wetter und die ganze Stimmung der Stadt haben uns extrem inspiriert.

… über den Albumtitel „ARIRANG“

Arirang ist ein uraltes koreanisches Volkslied, es ist ein paar hundert Jahre oder vielleicht sogar tausende Jahre alt. Der Text des Liedes ist sehr abstrakt, aber im Grunde besingt er unsere Sehnsüchte. Das kann die Heimat sein wie eine Art Heimweh, eine Person, die man liebt und nach der man sich sehnt, die Familie oder Freunde. Das Lied hat für Korea eine wichtige Bedeutung, für jede Koreanerin und jeden Koreaner aber wiederum eine eigene. Als wir beim Militär waren, haben wir auch viele Sehnsüchte verspürt. Wir haben dann überlegt, was BTS im Jahr 2026 sein könnte, was wir sein wollen und ob es ein Wort gibt, das uns beschreibt, und dabei kamen wir auf Arirang.