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How to sell Drugs online (fast): „Breaking Bad“ und „Narcos“ waren gestern!

„How to sell Drugs online (fast)“ ist ab sofort die coolste Drogendealer-Serie auf Netflix. Wir haben Hauptdarsteller Maximilian Mundt zum Interview gebeten.

„How to sell Drugs online (fast)“ ist ab sofort die coolste Drogendealer-Serie auf Netflix. Wir haben Hauptdarsteller Maximilian Mundt zum Interview gebeten.

 

Cool: Wir haben die ersten drei Folgen gleich gebinget und können es kaum erwarten wie die Geschichte weitergeht. Wäre HTSDOF eine Serie, die du dir privat auch reinziehen würdest?

Maximilian Mundt: Auf jeden Fall! Erstmal ist es meines Wissens nach die erste deutsche Coming-of-Age-Netflix-Produktion. Und außerdem ein wahres Feuerwerk an Bildern, Gefühlen, Humor und Spannung!

Cool: Speziell bei Moritz hatten wir schon in den ersten Folgen eine Gefühlsachterbahn… in den ersten Einstellungen findet man ihn cool als Drogenboss, zwischendurch verspürt man Mitleid und als er seine Freundin stalkt, fanden wir ihn plötzlich sehr creepy und fast ein wenig unangenehm. Wie würdest du Moritz beschreiben?

Maximilian: Ja, Moritz überschreitet da auf alle Fälle ein paar Grenzen. Ich glaube manchmal ist es wichtig, Freiräume zu akzeptieren und mal durchzuatmen. Sich selbst zu reflektieren und nicht nur nach dem Bauchgefühl zu handeln. Moritz ist – auch wenn er erstmal nicht so erscheint – ein Macher-Typ. Er stürzt sich erst in seine Pläne und realisiert viel zu spät, was für Fehler er gemacht hat. Um seine Fehler wieder auszubügeln, ist sein bester Freund Lenny da, den Moritz leider immer wieder in gefährliche Situationen bringt und hintergeht. Aber bald merkt Moritz, was sein Leben ohne Lenny wäre und welche Konsequenzen sein Verhalten hat.

Cool: Haben Moritz und du auch Dinge gemeinsam?

Maximilian: Wenn ich mir etwas in den Kopf setze, dann zieh ich das auch durch und blühe vollkommen in meiner Leidenschaft auf. Ich will aber keine Drogen verkaufen (lacht) oder nach Anerkennung ringen, sondern mich selbst entfalten und immer wieder herausfordern.

Cool: Was für ein Schüler warst du?

Maximilian: Ich habe auf alle Fälle nicht zu den besonders coolen oder beliebten Leuten in der Schule gehört. Ich war immer ein bisschen anders, mochte Theater und Kunst. Da musste ich mir schon ab und zu den ein oder anderen blöden Spruch anhören. Ich war auch nicht auf jeder krassen Hausparty eingeladen, was mich aber nicht wirklich störte. Ich meine, ich durfte grad mit einem der beliebtesten Streaming-Dienste überhaupt arbeiten. Ich weiß nicht, ob ich das geschafft hätte, wenn ich mir nicht treu geblieben wäre.

Cool: Es gibt definitiv einige Parallelen zu „Breaking Bad“. Ist Moritz der Walter White von 2019?

Maximilian: Es tut mir wirklich leid, aber ich habe „Breaking Bad“ nicht gesehen. Irgendwie bin ich jetzt auch froh darüber, weil ich mich dann in der Entwicklung von Moritz‘ Charakter nicht beeinflussen lassen konnte. Aber ich finde es toll, wenn unsere Serie mit so einer erfolgreichen, großen Serie verglichen wird!

Cool: Wir hatten anfänglich Bedenken, dass eine Jugendserie über Drogenkonsum und -verkauf falsch ankommen könnte
. Hut ab, wie ihr dieses heikle Thema verarbeitet. Zwischen den Zeilen ist HTSDOF sehr sozialkritisch und zeigt auf, dass Drogen nicht gut sind und das Instagram-Second-Life nicht real ist und das ohne erhobenem Zeigefinger…

Maximilian: Ja voll! HTSDOF ist nicht nur eine geile Serie, die Spaß macht, sondern auch Aufklärungsmaterial über Wirkung und Nebenwirkung von bestimmten Drogen. Wenn man einen krassen aber ganz risikofreien Trip haben möchte, sollte man einfach HTSDOF gucken. Naja, einzige Gefahr: Man könnte süchtig nach weiteren Staffeln werden (grinst).

Cool: Was war das Schrägste, was du mal gegoogelt oder im Internet bestellt hast?

Maximilian: Das Schlimmste, was man googeln kann, sind Krankheiten. Das habe ich mir abgewöhnt, da wird ein gestoßener Zeh direkt zu etwas Lebensbedrohlichem (lacht). Und ich habe mal eine Löwenperücke für meinen Hund bestellt, die fand er aber gar nicht gut (lacht).