Hallo liebe Leserinnen. Ich war Ende Jänner auf der GLOW by dm, der Beautymesse in Wien. Dort gab es einen Stand von „Einhorn“. Eine Kindheitsfreundin hat dort gearbeitet und weil mich diese Menstruationstassen ohnehin schon länger interessierten, hab ich gleich mit ihr gequatscht. Sie hat mich schließlich dazu gebracht das Teil zu testen. Ich war nämlich echt skeptisch…
Wie funktioniert eine Menstruationstasse?
Der Name ist Programm, denn es handelt sich um ein kelchförmiges Gefäß, das das Blut während der Periode innerhalb des Körpers sammelt. Ist die Tasse voll, wird sie entnommen, das gesammelte Blut ausgeleert, die Tasse sorgfältig gereinigt und wieder eingesetzt. Durch den Cup entsteht so viel weniger Müll, als mit Tampons und Binden. Vier Tassen, die jeweils etwa zehn Jahre getragen werden können, stehen Tausenden Binden und Tampons gegenüber, die einmal verwendet und dann weggeworfen werden. Die Menstruationstasse schont auch den Geldbeutel, da sie mehrere Jahre verwendet werden kann.
Vorteile
- Ihr könnt sie bis zu 12 Stunden tragen
- Ihr spürt das Teil nicht
- Ihr spart Geld
- Ihr produziert viel weniger Müll
- Auch beim Sport & Schwimmen top
Nachteile
- Das Einführen ist am Anfang etwas tricky
- Auch das Rausholen will gelernt sein
- Auswaschen auf öffentlichen Toiletten ist manchmal trotzdem etwas komisch
- Wenn die Tasse nicht richtig sitzt, könnte ein bisschen Blut im Höschen landen
Fazit:
Eigentlich ganz geil. Ich habe mich lange gegen die Cups gewährt, da ich Blut ziemlich ekelig finde, egal woher es kommt. Aber durch die Beschichtung im Cup, bleiben nach dem Ausleeren (direkt ins Klo) nur ganz mini Bluttröpfchen im Cup, die man zur Not auch mit Klopapier wegwischen kann. Der Cup ist erstaunlich angenehm zu tragen. Einzig das Rausholen gibt einen kleinen Minuspunkt. Aber testet es am besten einfach selbst!
