Sätze wie „Sei doch kein Mädchen!“ oder „Du wirfst wie ein Mädchen!“ haben wir bestimmt alle schon mal gehört oder sogar selbst gesagt. Wenn wir jemanden als Mädchen bezeichnen, dann oft, um eine Schwäche aufzuzeigen. Eigentlich sollte das schon als Erklärung reichen, warum Female Empowerment so wichtig ist. Denn: Mädchen sind nicht schwach, sie sind stark, schlau und sie sind alles, was sie sein wollen. Leider werden Mädels und Jungs in vielen Punkten immer noch nicht gleichbehandelt. Aber wir alle können in unserem persönlichen Lebensbereich für mehr Gleichberechtigung sorgen.
1. Verwendet weibliche Wörter nicht als Beleidigung!
Weib, Tussi, Bitch, Pussy – es gibt unzählige Schimpfwörter für Frauen, wahrscheinlich sogar mehr als für Männer. Ein guter Anfang wäre also, diese Wörter aus dem Sprachgebrauch so gut es geht zu streichen. Sie alle haben einen sexistischen, herablassenden Hintergrund. Darauf haben wir 2022 wirklich keinen Bock mehr.
2. Die Periode soll kein Tabu-Thema mehr sein
„Wäh, die hat ihre Periode – wie eklig!“ Auch das haben Mädels bestimmt schon mal gehört. Sätze wie diese sind der Grund dafür, warum sich immer noch viele Mädchen schämen, wenn sie ihre Tage haben. Vielen ist es sogar unangenehm Tampons zu kaufen, könnte ja jemand sehen. Das muss aufhören! Die Periode ist nicht eklig, sondern ein Zeichnen von Gesundheit und Fruchtbarkeit. Anstatt etwas so Natürliches zu tabuisieren, solltet ihr lieber fasziniert davon sein, was der weibliche Körper alles kann.
3. Stop Slut-Shaming!
Als Slut-Shaming bezeichnet man die Abwertung von Mädchen und Frauen wegen ihrer sexuellen Aktivität, wegen ihrer Kleidungsweise oder wegen ihres Auftretens. Auch hier gilt: Stop it! Es ist absolut nicht deine Angelegenheit, mit wie vielen Jungs oder Mädchen ein Mädel bereits was hatte oder haben wird. Das ist allein ihrer Entscheidung und macht sie noch lange nicht zu einer „Schlampe“. Wenn ein Mädchen Freude daran hat, knappe Kleidung zu tragen: Go for it! Tut, worauf ihr Lust habt und lasst euch das von niemanden verbieten.
4. Sagt eure Meinung
Ganz egal, ob Junge oder Mädchen – eure Meinung ist wichtig. Es erfordert manchmal ein bisschen Mut seine Meinung laut zu sagen, aber traut euch. Habt keine Angst davor, euch deswegen unbeliebt zu machen. Wir finden, dass jeder Mensch, der seine Meinung äußert mit Respekt behandelt werden sollte. Auch wenn ihr die Meinung einer anderen Person nicht teilt, solltet ihr immer versuchen, respektvoll zu bleiben.
5. Gemeinsam stark sein
Zusammen schafft man mehr. Ganz egal, ob Mädchen oder Junge, ständiges Konkurrenzdenken hilft keinem. Wenn wir uns alle gegenseitig stärken anstatt einander auszulachen oder dem anderen einfach mal helfen, können wir unser Leben so viel besser und schöner gestalten. Es ist auch keine Schande manchmal um Hilfe zu fragen, das stärkt vielmehr den Zusammenhalt. Denn hinter jedem starken Menschen steht ein anderer starker Mensch. Das Geschlecht spielt dabei absolut keine Rolle.
