Warum sind Flamingos eigentlich rosa? Warum schlafen sie auf einem Bein stehend? Und was habend die rosaroten Schönheiten mit uns Menschen gemeinsam? Das und noch mehr erfährst du hier!
Warum sind Flamingos rosa?
Was viele nicht wissen: Flamingos kommen nicht rosa auf die Welt, sondern weiß mit grauem Federkleid. Die rosa Farbe entsteht erst mit der Zeit, denn: die pinke Färbung kommt durch ihr Essen zustande. Bei Flamingos stehen nämlich Algen und Krebse auf der Speisekarte und diese enthalten Farbpigmente, die die Flamingos hellrosa bis knallpink färben.
Auf einem Bein schlafen – ist das nicht ungemütlich?!
Vielleicht sieht es ungemütlich aus, aber Flamingos sind sehr pragmatisch, denn durch das angezogene Bein verlieren sie weniger Körperwärme und können dadurch Energie sparen. Sobald ein Bein im Federkleid versteckt ist, muss das Herz nicht mehr so viel Blut durch die Adern pumpen.
Was ihr gebogener Schnabel mit Turbinen gemeinsam hat
Flamingos verwenden ihren Schnabel umgekehrt, also so, dass zuerst der obere Teil des Schnabels das Wasser berührt. Dieses Phänomen hat Ingenieure dazu inspiriert, Turbinen nach diesem Vorbild zu bauen.
Best Friends Forever
Auch Flamingos schließen, genau wie wir Menschen, Freundschaften fürs Leben. Die Tiere suchen sich andere Flamingos und verbringen viel Zeit mit ihnen und stehen neben ihnen. Dabei achten sie auf eine ähnliche Persönlichkeit – genau wie bei uns Menschen ist das für sie ein Kriterium für eine funktionierende Freundschaft.
Steckbrief
Name: Flamingo (lat. Phoenicopteridae)
Körpergröße: 90 bis 155 cm
Gewicht: Bis zu 4 kg
Lebenserwartung: 20 bis 30 Jahre
Lebensraum: tropisch, warme Regionen
Verbreitung: Afrika, Süd- und Mittelamerika, Asien, Südfrankreich, Spanien, Sardinien
