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Nathan Evans: One-Hit-Wonder oder nicht?

Der „Wellerman“ released in diesem Monat sein erstes Album.

Der „Wellerman“ released in diesem Monat sein erstes Album.

Ich kann mehr als nur ‚Wellerman‘“, hatte Nathan Evans kurz nach seinem großen Durchbruch im Vorjahr angekündigt. Sein großes Vorbild sei Ed Sheeran und wir würden garantiert noch andere Musik von ihm zu hören bekommen. Nach seinem selbst geschriebenen Pop-Flop „Told You So“ ist der 27-Jährige nun zu Seemannsliedern zurückgekehrt – und das ist auch völlig okay. „Drunken Sailor“ mit dem österreichischen DJ-Duo Harris & Ford ist eine Party-Mitsingnummer und auch Nathans neue Single „The Banks of Sacramento“ geht gut ins Ohr. Aber, ob er den Erfolg seines Debüt-Hits jemals wiederholen wird können? Das werden wir sehen, wenn am 04. November mit „Wellerman“ sein erstes Album erscheint. „Ich verdanke dem Song meine ganze Karriere, deshalb war ich es ihm schuldig, mein Album nach ihm zu benennen.“

Top-3 One-Hit-Wonder der letzten Jahre

„Let Her Go” von Passenger

Vor genau zehn Jahren gelang dem britischen Singer-Songwriter ein weltweiter Hit, seither veröffentlichte er zwar neun (!) neue Alben und zig Singles, der große Erfolg blieb aber einmalig.

„Too Close“ von Alex Clare

Die Kombination aus Dubstep von Major Lazer („Lean On“, „Cold Water”) und Alex Clares Soulstimme ist heute noch ein Ohrwurm. Leider hat man von dem Londoner aber danach nicht mehr viel gehört.

„Take Me To Church“ von Hozier

Die Debütsingle der irischen Sängers ist mit fast zwei Milliarden (!) Streams eines der meistgehörten Lieder auf Spotify, weitere Chart-Hits gab es anschließend nicht.